Bessere Werbung! Wie entsteht ein Werbefilm?

Vor einigen Wochen wurde ich von HLH Biopharma damit beauftragt ein Werbevideo für ein neues Produkt zu realisieren. Grund genug, dies im Blog zu reflektieren und sich ein paar Gedanken zum Thema Werbung zu machen.

 

Werbung als Vehikel für die Story

Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich Werbung immer skeptisch gegenüberstehe. Als Verfechter von Adblocker und Co. möchte ich an dieser Stelle offen sein: Die meiste Werbung nervt einfach nur. Aber warum ist das so? Sicherlich hängt vieles vom Format der Werbung ab und in diesem Fall werde ich mich mit meiner Analyse nur auf Werbevideos beziehen. Eines haben die meisten Formate aber gemeinsam: Langweiliger Inhalt.

Warum soll ich denn auf ein Banner mit einem Produkt klicken, dass ich gar nicht brauche? Warum soll ich mich für ein Produkt interessieren, dessen Präsentation mich einschläfert? Da hilft es auch nicht, wenn diese Werbung über eine ganze Website ausgespielt wird. Mit diesen initialen Feststellungen war für mich klar, dass das auch anders gehen muss.

Als Filmemacher liegt mein Fokus auf dem Transport einer visuell und erzählerisch nachvollziehbaren Geschichte. Bei der Konzeption des Werbevideos für HLH Biopharma war also die Herausforderung, wie ich aus einem Produkt eine Geschichte entwickeln kann, oder wie sich das Produkt sinnvoll in eine Geschichte einbinden lässt. Ich habe mich schließlich für eine Mischung entschieden. So konnte ich die Anforderung des Produktwerbung, gleichzeitig meinen eigenen Anspruch an eine konsistente Geschichte erfüllen.

 

Die Erzählung funktioniert auf vielen Ebenen

Was bei der Betrachtung des Werbevideos auffällt, ist sicherlich das Fehlen eines Sprechers (Ausnahme zum Ende), welcher die Geschichte begleitet. In Rücksprache mit HLH haben wir bewusst auf dieses Stilmittel verzichtet. Dies ermöglicht die Intensität der Bilder zu unterstreichen und sich auf den emotionalen Zerfall des Darstellers zu konzentrieren. Wichtig war, dass der Zuschauer von dem gezeigten gepackt wird und nicht durch eine Stimme im Hintergrund abgelenkt wird.

Geschichten funktionieren auf vielen Ebenen und das wunderbare am Film ist, dass diese sowohl einzeln, als auch kombiniert großartig funktionieren können. Es ist auch überhaupt nicht verwerflich bei einem Werbefilm den Zuschauern ein höheres Maß an Urteilsfähigkeit zu unterstellen, indem auf das redundante Nennen von Informationen verzichtet wird. Das erzeugt ganz nebenbei ein respektvolles Verhältnis zwischen Zuschauer und Anbieter.

 

Vom Konzept zum Film

Vielleicht denkst Du es dir schon. Ein Werbevideo kann die Komplexität eines Kurzfilmes annehmen. Das kommt natürlich ganz darauf an, was der Auftraggeber bereit ist zuzulassen. Im Falle dieses Beispiels gehörte zum Konzept auch das Texten eines Drehbuches. Je nachdem auch mehrere unterschiedliche Fassungen. Es passiert also hinter den Kulissen noch wesentlich mehr, als nur die Arbeit am Drehtag, oder die Nachbearbeitung. Ein gutes Produkt, also der fertige Werbefilm, ist das Ergebnis einer guten Zusammenarbeit. Dazu gehört auch ein gewisses Maß an Offenheit des Auftraggebers. Aus meiner bisherigen Erfahrung kann ich nur empfehlen ein kleines Risiko einzugehen.

Schließlich sind die unkonventionellen Ideen meist diese, die im Gedächtnis bleiben.

 

FELIXVIDEO und die Werbung

Ich möchte an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen: Ich betreibe keine Werbeagentur. Ich bin Filmemacher und arbeite auch in diesem Sinne. Das wird jedoch gerne mal durcheinandergebracht. Marketingkonzepte, oder die Entwicklung von Werbekampagnen sind nicht meine Aufgabengebiete.

Das heißt aber nicht, dass sich Deine Geschichte nicht für Werbezwecke umsetzen lässt. Gerne entwickle ich mit Dir einen Werbe-, Produkt-, oder Imagefilm. Dazu kannst Du mich über die Kontaktseite, oder auf Facebook anschreiben.

Mir ist es wichtiger eine ehrliche, sympathische Geschichte zu erzählen, als Hochglanznonsens. Wenn Du das ähnlich siehst, freue ich mich auf deine Anfrage.

 

Beste Grüße

Felix

 

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