Virtual Reality – Die Zukunft der Filme?

Von Virtual Reality (VR) habe ich schon des Öfteren geschrieben. Wenn Du meinen Posts folgst, hast Du vielleicht auch schon mal eine Demo auf Facebook gesehen. In diesem Beitrag möchte ich das Thema etwas detaillierter besprechen und Dir zeigen, wozu diese Technologie in der Lage sein kann.

VR, 360° Video, oder 180° Video?

Vielleicht bist Du jetzt schon etwas verwirrt und fragst Dich, was denn der Unterschied zwischen VR, 360° und 180° Video ist. Virtual Reality (VR) kannst Du als eine Art Sammelbegriff für immersiven Content betrachten. Dieser Content, in meinem Fall Videos, wird mit speziellen Kameras aufgenommen. Diese Kameras können mithilfe von mehreren Linsen 360°, oder 180° Aufnahmen erstellen. Bei 360° Aufnahmen hast Du die Möglichkeit, Dich mehr oder weniger frei im Bild zu bewegen. Du kannst Dich um Deine eigene Achse drehen und Dich umsehen. Bei 180° Aufnahmen ist das Sichtfeld jedoch auf eine 180° Frontansicht beschränkt. Das lässt sich am ehesten mit Deinem eigenen Sichtfeld vergleichen. Bei beiden Varianten ist es im Filmbereich aber so, dass Du nicht in die Tiefe des Bildes gehen kannst. Diese erweiterten Features würden Programmieraufwand bedeuten und stellen dann eher Apps oder Spiele dar.
Am besten lässt sich so ein Video, sei es 180° oder 360°, in einem VR-Headset erleben. Dafür musst Du Dir kein teures High End Gerät kaufen. Es reicht ein simples Google Cardboard Headset. Diese kleinen Pappbrillen sind einfach zu bedienen und kosten nur ein paar Euros. Als Abspielgerät dient dann dein Smartphone. Am Ende des Artikels verlinke ich ein gutes und günstiges Cardboard Headset.
Falls Du jetzt Lust auf ein wenig VR Unterhaltung hast, schau Dir doch mein Demo Video an. Dann kannst Du Dir ein gutes Bild davon machen, wie ein 360° Video aussehen kann.

Was sind die Vorteile von VR?

Im Gegensatz zu herkömmlichen, flachen Videos, bietet VR die Möglichkeit Erlebnisse zu schaffen. Allein aufgrund der Tatsache sich in einem Film bewegen zu können, hat der Zuschauer das Gefühl dabei zu sein. Er ist Teil der Szenerie und nicht nur stummer Beobachter (auch wenn man nicht wirklich interagieren kann). Dieses Erlebnis ist zudem ungefiltert und kann ein höheres Maß an Transparenz erzeugen, als ein normales Video. Natürlich liegt es in den Fähigkeiten und Kenntnissen des Filmemachers, aus den technischen Möglichkeiten ein ansprechendes Erlebnis zu machen. Doch wenn das erreicht ist, können die Zuschauer zum Staunen gebracht werden. Wenige Medien ermöglichen eine stärkere Bindung zum Betrachter.

Was sind die Nachteile von VR?

Mit VR ist es im Moment, wie mit den ersten Filmen: Es gibt im Grunde keine Spielregeln und alles ist sehr experimentell. Manches funktioniert, manches nicht. Auch ist es immer eine Frage des Einsatzzweckes. Sicherlich ist nicht jede Situation für ein 360° Video geeignet. Zudem sind die technischen Hürden im Vergleich zu herkömmlichen Videos noch relativ hoch. In einer 2D Ansicht ohne Headset erscheinen die Videos z.B. meist öde und wenig sinnvoll. Auch das Sichtfeld spielt eine Rolle. Der Zuschauer muss auf die wichtigen Dinge, elegant aufmerksam gemacht werden.

Ist das die Zukunft?

Ob VR die Zukunft ist, lässt sich schwer sagen. Wie so oft spielt die Akzeptanz der Nutzer eine große Rolle. Da diese Erlebnisse die Leute aber regelmäßig begeistern, bin ich mir ziemlich sicher, dass noch sehr viel Potential vorhanden ist. Die Erfahrung bis hierhin hat mir gezeigt, dass es unheimlich viel Freude macht, Menschen zum Staunen zu bringen und die Welt aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
Falls Du Dich für ein VR Video für Dein Event, Deine Firma oder Deine Hochzeit interessierst, zögere nicht mich zu kontaktieren. Das kannst Du ganz einfach über meine Website, Facebook, oder Instagram machen. Ich freue mich auf Deine Geschichte und stehe Dir für Fragen natürlich auch jederzeit zur Verfügung.

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