Der jüngste Flash-Crash an den Börsen und die Konsolidierung am Softwaremarkt werfen eine fundamentale Frage auf: Ist die KI Blase oder Zukunft? Tech-Giganten wie Microsoft und Nvidia, die massiv in KI investiert haben, wurden besonders hart getroffen. Das weckt Zweifel: Ist KI wirklich DIE disruptive Technologie?
Hype-Zyklen und die menschliche Psychologie
Der Hype um KI ist enorm, aber das ist bei neuen Technologien oder Dingen nicht ungewöhnlich. Erinnern wir uns an die Weihnachtsgeschenke unserer Kindheit: Die anfängliche Euphorie verfliegt oft schnell. Ähnlich verhält es sich mit neuen Technologien. Wir wissen noch gar nicht, wohin die Reise mit KI wirklich führt.
Aktuell profitieren nur wenige Nischen, wie Programmierung und Datenanalyse, wirklich von KI-Tools. Auch ich als Kreativer nutze ich KI nahezu täglich, aber das gilt längst nicht für alle Gewerbe.
Langsamer Wandel und ethische Fragen
Ich glaube, dass es mit KI ähnlich laufen wird wie mit dem Internet: Es wird Jahre dauern, bis sich die Technologie flächendeckend durchsetzt. Diejenigen, die sich heute mit KI beschäftigen, haben dann einen enormen Vorteil. Aber hier zeigt sich auch eine ethische Dimension: Wer wird von dieser Entwicklung profitieren, wer zurückbleiben?
Eine Blase entsteht durch Erwartungen an die Zukunft; echter Fortschritt entsteht durch die Anwendung im Jetzt. Der Dotcom-Crash im Jahr 2000 hat unzählige Firmen vernichtet, aber das Internet als Technologie ist gestärkt daraus hervorgegangen. Ähnlich verhält es sich mit der Künstlichen Intelligenz: Die spekulativen Übertreibungen mögen verschwinden, aber die Effizienzgewinne im Video-Handwerk oder in der Datenanalyse sind real und bleiben bestehen.
Fazit: Werden wir von der Entwicklung profitieren?
Ist KI also eine Blase? Aus heutiger Sicht würde ich sagen: Ja. Nur wenige Bereiche können derzeit wirklich produktiv von KI profitieren. Das bedeutet aber nicht, dass KI tot ist. Der Dotcom-Crash hat das Internet auch nicht aufgehalten.
Ich bin dankbar, dass ich KI produktiv nutzen kann. Trotzdem ist es wichtig, innezuhalten und das große Ganze zu betrachten. Manchmal sind Blasen eben auch einfach nur schön anzusehen – solange sie nicht platzen.

Kommentare
2 Antworten zu „KI: Blase oder Zukunft? Eine ehrliche Betrachtung“
[…] ich in einigen Beispielen beschrieben habe, nutze ich KI-Tools auf täglicher Basis und diese erleichtern mir das Leben ungemein. Sei es für triviale Office-Aufgaben, […]
[…] ich in einigen Beispielen beschrieben habe, nutze ich KI-Tools auf täglicher Basis und diese erleichtern mir das Leben ungemein. Sei es für triviale Office-Aufgaben, […]