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  • Das war 2022!

    Das war 2022!

    2022 endet heute und deshalb wird es Zeit für die alljährliche Reflexion! Das Jahr hätte nicht ereignisreicher sein können. Falls euch meine Gedanken hierzu interessieren, lest gerne weiter.

     

    Von Drohnen und Aufträgen

    Dieses Jahr war vor allem von Aufträgen im Immobilienbereich geprägt. Hierdurch wurde ich nicht nur zum Drohnenbesitzer, sondern musste mich auch mit den Besonderheiten von Drohnenvideografie auseinander setzen. Eigentlich sollte hierzu noch ein Blog Artikel erscheinen, aber den habe ich wohl vergessen.

    Tatsächlich war das Auftragsvolumen erfreulich hoch. Auf der einen Seite ist das aus existenzieller Sicht natürlich wunderbar (insbesondere im Vergleich zum Jahr davor), auf der anderen Seite kam ich aber an meine Grenzen. Das ist keineswegs negativ zu verstehen, denn hierdurch konnte ich ein gewisses Wachstumspotenzial im Business erkennen. Was daraus wird, ist erst einmal eine Frage der Wirtschaftlichkeit. Aber bei noch mehr Volumen wäre es tatsächlich schwierig, das Tagesgeschäft alleine zu erledigen. Vielleicht wird aus der Solo-Unternehmung also langfristig noch mehr?

     

    Alles was liegen geblieben ist

    Das hohe Auftragsvolumen hat aber dann dazu geführt, dass meine Gedanken nicht wirklich bei der Pflege dieser Webseite waren und auch einige Inhalte auf YouTube liegen geblieben sind. Ich hoffe, dass ich die Webseite Anfang 2023 aktualisieren und die verbleibenden Blogbeiträge hinzufügen kann. Ich möchte außerdem die Übersichtlichkeit des Blogs verbessern und einen Newsletter / RSS Feed integrieren. Bei den unregelmäßigen Beiträgen fällt das ja durchaus unter den Tisch, wenn hier neue Beiträge gepostet werden. Und seien wir mal ehrlich: Niemand schaut täglich auf Felixvideo.de vorbei 😉.

    Bloggen möchte ich auch weiterhin. Ich habe mich gedanklich jetzt auf ein Hybridformat zwischen Textbeiträgen und Videos entschieden. Je nach Inhalt funktioniert halt einfach ein Text besser als ein Video und andersherum.

     

    YouTube Live?!

    Dieses Jahr habe ich relativ viel Zeit mit der Optimierung von YouTube und dem Experimentieren mit diversen Funktionen auf der Plattform verbracht. Allen voran Live-Streaming. Sicherlich habe ich hier noch einige technische Probleme zu bewältigen, aber bisher macht mir dieses Format erstaunlich viel Spaß! Auch in Zukunft wird es einige Livestreams mit Inhalten zum Thema Videoschnitt und Bildbearbeitung geben. Schaut also gerne auf YouTube vorbei! Dort sind mittlerweile auch meine neuen Tutorials zu Adobe Premiere Elements online. Falls ihr also ein bisschen Videoschnitt probieren wollt, oder eure Feiertagsfotos und Videos bearbeiten wollt, sind die Tutorials sicherlich hilfreich.

     

    Ein erfolgreiches Jahr!

    Mehr gibt es tatsächlich nicht zu berichten. Wobei das ja schon eine ganze Menge ist?! Dieses Jahr war auf jeden Fall besonders erfolgreich und ich freue mich aufs kommende Jahr. Bis dahin lasst es euch gut gehen und schaut gerne ab und zu hier im Blog vorbei 🙂

  • SEO? Nein danke!

    SEO? Nein danke!

    Heute ein kleiner Realtalk: Ich hasse SEO! Das ist keine Person oder ein Akronym für eine Personengruppe. Es ist die Abkürzung für Suchmaschinenoptimierung. Über den Wahnsinn von SEO möchte ich in den folgenden Zeilen schreiben.

     

    Suchmaschinenoptimierung ist im Marketingbereich ziemlich verbreitet und wichtig. Mir ist auch klar, dass ohne ordentliche Verschlagwortung keine Suchmaschine der Welt meine Inhalte findet. Zumindest nicht direkt. Es gibt also einen guten Grund „SEO-freundlich“ zu arbeiten. Bei Texten hört für mich der Spaß aber auf.

    Auch im Hintergrund dieses Blogs läuft ein kleines Tool zur SEO-Optimierung. Dieses zeigt mir an, wenn ein Beitrag möglichst gut indiziert werden kann. Dazu wird auch der geschriebene Text analysiert. Genau hier wird für mich eine Grenze überschritten. SEO-Freundlich zu schreiben bedeutet nämlich maschinenfreundlich zu schreiben und damit besonders flach und einfallslos zu schreiben. Gut, ein paar Methoden wie prägnante Sätze ohne Rattenschwanz, sind eine gute Idee. Aber selbst hier sagt SEO manchmal nein. Komplexe Wörter? Bitte nicht! Elegante Sprache? Kann die Maschine nicht. 

    Das Problem, welches hieraus entsteht, ist aber ein viel gravierendes: Wir verlernen die Schönheit der Sprache und lassen uns von Algorithmen unsere Gedanken diktieren. Ich finde, dass das eine üble Entwicklung ist. Nicht nur, dass Texte immer trivialer werden, auch Leserinnen und Leser werden nicht mehr gefordert. Das alles nur damit das Ranking stimmt. Das alles nur um Content zu pushen. 

    Mit diesem Post deaktiviere ich die SEO-Optimierung in meinem Blog und unterwerfe mich nicht mehr dem algorithmischen Diktat. Wie ein guter Freund einmal sagte: SEO ist eher eine Art Voodoo. Am Ende kommt es auf den Inhalt an. Dann wird das auch gefunden.

     

    Bis zum nächsten Beitrag!

    Felix

  • Neulich in Müschede Staffel 2! (2022)

    Neulich in Müschede Staffel 2! (2022)

    Nach einer längeren Pause habe ich diesem Jahr erneut mit den Schützen aus Müschede zusammengearbeitet. Basierend auf dem vorherigen Konzept „Neulich in Müschede” wurden drei neue Episoden für die Serie realisiert. 

    Wie bei solchen Drehs üblich gab es auch wieder kleinere Probleme. Ein wesentliches war der stetige und knackige Wind am Drehtag, welcher die Audioaufnahmen sehr beeinträchtigt hat. Hier muss ich die geniale Audionachbearbeitung von Davinci Resolve loben, welche schlimmeres verhindert hat. 

    Die Episoden wurden wie immer auf Facebook veröffentlicht und mit entsprechenden Captions zum Teilen versehen. Das Ergebnis kann sich meiner Meinung nach sehen lassen: Erneut haben die Videos mehrere tausend Menschen erreicht und den Kommentaren nach auch gut unterhalten. Besonders Letzteres macht mich ein wenig Stolz: Wenn die eigene Arbeit andere Menschen glücklich macht. Darauf kommt es doch am Ende an.

    Es wird auch im nächsten Jahr eine weitere Staffel geben! Ideen gibt es noch viele und ich freue mich sehr auf den Dreh!

     

     

     

     

  • 2022: Eine Odyssee

    2022: Eine Odyssee

    Mein letztes Blog-Update ist schon etwas länger her und es wird langsam Zeit das zu ändern. Untätig war ich keineswegs: Auf YouTube werden nach wie vor in unregelmäßigen Abständen Videos hochgeladen und auch Kundenaufträge sind in Bearbeitung.

    Das Drumherum ist im Moment etwas viel, sodass ich meine Prioritäten anders setzen muss. Da ist der Blog halt nicht an erster Stelle. Wie das manchmal auch so ist, fehlt dann einfach die Motivation.
    Deshalb versuche ich mit diesem Beitrag auch wieder etwas „Schwung in die Bude“ zu bringen und damit auch die Webseite in naher Zukunft zu aktualisieren.

    Ein weiteres Ziel ist es endlich YouTube und den Blog zu verbinden (Vlogs? Gute Idee?). Aber solche Pläne sind immer leichter formuliert als ausgeführt. Schließlich möchte ich Euch auch sinnvolle Inhalte liefern und nicht nur stupiden „Content“.

    So viel zu diesem kleinen Einblick in meine Gedanken und ich hoffe wir lesen und sehen uns ganz bald wieder.

  • Lernvideos #2: Visueller Style

    Lernvideos #2: Visueller Style

    Im zweiten Teil meiner Serie über Lernvideos möchte ich über die visuelle Gestaltung schreiben. Lernvideos unterscheiden sich insofern von den meisten Videoinhalten, als dass diese auf einer sachlichen Ebene korrekt sein müssen und gleichzeitig visuell ansprechend sein sollten.

     

    Kein Schnickschnack!

    Gute Lernvideos zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich auf das wesentliche reduzieren. Es geht darum den spezifischen Anwendungsinhalt klar und deutlich darzustellen. Das bedeutet, dass auf ein Minimum an Soundtrack und Soundeffekten zurückgegriffen werden sollte. Gleichzeitig sollten aufwendige Effekte und Übergänge verzichtet werden. Effekte dienen in der Regel dazu, die Story zu untermalen. Die Story ist im Lernvideo grundsätzlich auf einer sachlichen Ebene zu finden und erklärt sich aus ihrer Anwendung.

    Ähnliches gilt für die Farbkorrektur: Auch hier sollte auf möglichst natürliche Farben geachtet werden. Knallige Filter oder starke Kontraste verzerren im Zweifel das Gezeigte und abstrahieren damit die Inhalte zu sehr.

    Funken fliegen beim Blech sägen

    Sachlichkeit und Tempo

    Die sachliche Ebene ist gleichfalls vom Erzähltempo geprägt. Lernvideos richten sich an Adressaten, die sich in erster Instanz mit den vermittelten Inhalten befassen. Vor diesem Hintergrund sollte also darauf geachtet werden, dass die gezeigten Inhalte in einem gemäßigten Tempo vermittelt werden. Hierbei steht auch die Nutzerfreundlichkeit im Mittelpunkt. Ist das Erzähltempo zu schnell, muss der Zuseher die Videos erneut ansehen oder Passagen wiederholen. Dies kann auf Dauer ermüden und verfehlt den Zweck des Lernens.

    Holz wird mit Kreissäge bearbeitet

    Unsichtbares sichtbar machen

    Lernvideos bieten die Möglichkeit unsichtbares sichtbar zu machen. Im Vorfeld sollten also die bestehenden Produktdokumentationen (oder vergleichbares) analysiert und auf schwer verständliches geprüft werden. Oftmals finden sich in schriftlichen Dokumentationen Passagen, welche nicht direkt verständlich sind und im Besonderen von einer visuellen Aufarbeitung profitieren. An diesen Stellen kann ein Lernvideo glänzen, denn es kann Probleme visualisieren. Dieser Prozess ist mitunter mühsam und zeitraubend, wird sich am Ende aber auf Kundenseite positiv bemerkbar machen.

    Ein Pfosten wird an einem Carport befestigt

    Gute Lernvideos sind also ein komplexeres Projekt als man denken mag. Wirkliche Qualität erfordert Zeit und präzises Arbeiten. Falls Du ein ähnliches Projekt realisieren möchtest, kann ich dir sicherlich behilflich sein. Schreib mir dazu einfach eine Mail. Im nächsten Teil der Serie werde ich auf die Integration und Distribution von Lernvideos eingehen.

     

    Beste Grüße

    Felix

  • Über Lernvideos #1

    Über Lernvideos #1

    Lernvideos sind super! In diesem Beitrag möchte ich über den Nutzen und die Vorteile von Lernvideos (Informationsvideos) für kleine- und mittelständische Unternehmen (KMUs) schreiben und warum dieses Thema wichtig ist.

     

    Das Auge lernt mit!

    Einige kennen vielleicht meinen YouTube-Kanal, auf dem ich seit Bestehen von FELIXVIDEO Lerninhalte zur Verfügung stelle. So war es auch nicht verwunderlich, dass ich in letzter Zeit für diverse Jobs im Bereich Lehrvideoproduktion engagiert wurde. Die bearbeiteten Projekte waren vollkommen unterschiedlich und hatten unterschiedliche Zielgruppen, sodass ich mich dazu entschlossen habe, hierzu eine kleine Serie zu verfassen. Vielleicht sind solche Inhalte auch für Dich und Dein Unternehmen interessant. Schreib mir gerne hierzu per Mail! Aber lass uns erst einmal darüber sprechen, wieso Lehrvideos so großartig sind!

     

    Die offensichtlichen Vorteile

    Den wesentlichen Vorteil von Lehrvideos habe ich schon in der ersten Überschrift angedeutet: Das Auge lernt mit! Du kennst es sicher auch: Wenn du einmal gesehen hast, wie gewisse Dinge funktionieren, geht es gleich viel leichter von der Hand. Einen ähnlichen Effekt haben Lernvideos. Allein aus den sichtbaren Abläufen, lässt sich für den Zuseher vieles verständlich zeigen. Damit einher geht auch eine gewisse Rationalisierung. Servicegespräche können reduziert werden, da sich vieles aus dem Gezeigten erschließt. Zudem eröffnet sich hierdurch eine neue Kundebeziehung, da sich die Adressaten von Videos direkt ansprechen lassen. Bei Rückfragen kann sich zudem auf das Gezeigte im Video bezogen werden. Fragen können also präziser gelöst werden.

    Wir Menschen sind im Wesentlichen durch unsere visuelle Wahrnehmung geprägt. Gute Lernvideos erzeugen damit eine noch bessere Kundenbindung und können die Wahrnehmung des Unternehmens deutlich verbessern.

     

    Die weniger offensichtlichen Vorteile

    Diese eher unterschwellige Ebene ist auch jene, die nicht so offensichtlich ist. Natürlich ist das immer etwas schwer zu erklären, aber sicher ist Dir auch schon einmal der Gedanke gekommen, dass Du Dankbar dafür bist, wenn ein Unternehmen z.B. ein Aufbauvideo zur Verfügung stellt oder eine Softwarefirma Erklärungsvideos für ihre Programme anbietet. Diese Dankbarkeit dafür, dass das Unternehmen daran gedacht hat, dass es Probleme geben könnte und eine Lösung anbietet, ist es weshalb Lernvideos nicht zu unterschätzen sind.

    Gleichfalls lassen sich Videos zeit- und ortsunabhängig anbieten. Du kannst so z.B. eine Mediathek für dein Unternehmen aufbauen! Videos lassen sich heute unproblematisch in bestehende Systeme einbinden und damit auch einfach verteilen. Dadurch wird auch ein gewisser Marketingeffekt erzielt, der sich nicht nach stumpfer Werbung anfühlt, sondern einen Nutzen für den Endkunden hat.

     

    Lernvideos sinnvoll einsetzen

    Natürlich sind Lernvideos abhängig von ihrem Inhalt und ihrer Darstellung. Wie Lernvideos in der Praxis angewendet werden, darüber möchte ich im zweiten Teil dieser Serie sprechen. Falls Du aber noch Fragen hast oder weitere Informationen zum Thema haben möchtest, kannst Du mich gerne kontaktieren.

     

    Related Links

    Hier findest Du eine Auswahl der von mir realisierten Projekte. Teilweise kannst Du Dir Beispielvideos ansehen

    https://www.hlh-biopharma.de/pages/studienzirkel-darmgesundheit – Eine Qualifikationsplattform mit von mir realisierten Videoinhalten. Themen sind Darm, Darmflora, Probiotika und Darmgesundheit

    https://www.lennecarport.de/mediathek – Zusammen mit Lennecarport habe ich Videoanleitungen zur Selbstmontage von Carports realisiert

     

    Beste Grüße

    Felix

  • Eine Hochzeit in besonderen Zeiten: Madeleine und Sebastian

    Eine Hochzeit in besonderen Zeiten: Madeleine und Sebastian

    In meinem Jahresrückblick habe ich ja bereits über die Höhen und Tiefen von 2020 reflektiert. Auch für mich als Hochzeitsfilmer war 2020 weniger berauschend als manch anderes Jahr. Viele Hochzeiten sind ausgefallen oder wurden vertagt – was ich natürlich völlig verstehen kann. Trotzdem gab es im Sommer eine kurze Verschnaufpause von der Pandemie, in der ich zumindest eine Hochzeit begleiten durfte.

    Madeleine und Sebastian nach Trauung beim Spaziergang

    Trotz aller Widrigkeiten haben sich Madeleine und Sebastian dazu entschieden gemeinsam mit Verwandten und Freunden ihre Trauung zu feiern. Unter strengen Auflagen natürlich. Das bedeutete dann auch für mich arbeiten unter verschärften Umständen. Eine besondere Erfahrung, aber keine die ich dauerhaft haben möchte. Trotzdem bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

    Madeleine und Sebastian geben sich das Ja-Wort

    Leider kann ich diesmal nicht das Video präsentieren, da auch viele Kinder anwesend waren und das Datenschutzrechtlich immer ein Problem ist, wenn diese Online auf Videos zu sehen sind. Damit trotzdem ein paar Eindrücke bleiben, habe ich diesen Beitrag mit ein paar Screenshots aus dem Film versehen.

    Trauringe von Madeleine und Sebastian

     

    Beste Grüße

    Felix

  • DEMO REEL 2020

    DEMO REEL 2020

    2020 liegt hinter uns und ich hatte ja bereits einen Jahresrückblick getextet. Natürlich möchte ich das Jahr auch visuell beenden und deshalb präsentiere ich an dieser Stelle mein neues Demo Reel mit Fokus auf Hochzeiten.

    Für diejenigen, die mir hier schon eine Weile folgen, finden sich sicherlich die ein oder anderen bekannten Gesichter im Video wieder. Was Hochzeiten angeht war 2020 ja zugegeben recht dürftig. Zu diesem Thema wird alsbald aber auch noch ein kleiner Beitrag folgen.

    Bis dahin viel Vergnügen mit diesem kleinen Clip:

     

  • Das war 2020!

    Das war 2020!

    Ein ungewöhnliches Jahr endet. Grund genug ein paar Zeilen über die vergangenen Monate zu verlieren und einen Ausblick zu wagen.

     

    Krisenzeiten?

    Für eine junge Unternehmung (Felixvideo gibt es erst knapp 3 Jahre) ist eine Krise, wie die diesjährige, eine Herausforderung. Es handelt sich hierbei um ein historisches Ereignis, welches sicherlich nicht spurlos an uns vorbei gehen wird. Natürlich frage ich mich, wie ich als Unternehmer damit umgehen kann. Viele Aufträge wurden verschoben, brachen weg, potenzielle Neukunden konnten nicht gewonnen werden. Verständlicherweise ist ein Video nicht unbedingt die wichtigste Ausgabe, wenn man zwischen Lockdown und Kurzarbeit agiert.

    Trotzdem stellte sich bei mir keinerlei Leerlauf ein. Im Gegenteil: Das Jahr verging wie im Fluge und erstaunlicherweise war jeder erfolgreich durchgeführte Auftrag noch befriedigender als in normalen Zeiten. Gleichzeitig freue ich mich über die anhaltende Treue bestehender Kunden, viele Empfehlungen und Anfragen für das kommende Jahr. Natürlich wird sich zeigen, wie 2021 verläuft. Positiv in die Zukunft zu blicken schadet aber sicherlich nicht.

     

    Feintuning

    2020 hat mich vor allem im privaten Bereich stark gebunden. Leider blieb weniger Zeit für Felixvideo als ich mir gewünscht hätte. Diverse Kleinigkeiten erschwerten die Arbeit am Unternehmen. Trotzdem habe ich versucht Felixvideo weiterzuentwickeln. Hierzu gehört ein stärkerer Fokus auf YouTube und die Optimierung interner Prozesse. Beides Themen für separate Beiträge.

    Ein weiterer Punkt war die Überarbeitung des Portfolios. Vielleicht siehst Du es ja schon: Die Webseite erstrahlt im neuen Glanz. Ein wichtiger Punkt war es mir hier auch, sämtliche Tracker zu entfernen. Will heißen: Felixvideo betreibt keinerlei Analytics! Das ich trotzdem den Cookie Hinweis setze, liegt unter anderem an der Einbindung von Videos aus externen Quellen. Mal sehen, ob ich hierfür noch eine sinnvolle Lösung finde.

     

    Fazit

    2020 war nicht einfach. Trotzdem gab es eine ganze Menge positive Erfahrungen. Ich wünsche mir natürlich nicht, dass es so weiter geht. Auch, weil ich mich auf die vielen tollen Aufträge freue, die hoffentlich im kommenden Jahr realisiert werden. Aber ich habe keine Glaskugel.

    Ich wünsche Dir trotzdem einen tollen Start ins neue Jahr! Falls Du mich für einen Auftrag engagieren möchtest kannst Du mich ganz einfach via Mail kontaktieren.

     

    Beste Grüße
    Felix

  • Falsche Anreize durch Social Media

    Falsche Anreize durch Social Media

    Ich hatte bereits in einem vorangegangenen Beitrag geschrieben, dass ich bis auf LinkedIn meine Social Media Konten gelöscht habe. Interessanterweise kamen doch recht viele Rückfragen, warum ich das gemacht habe und weshalb ich LinkedIn behalten habe. Meine Gedanken zu diesem Schritt will ich im Folgenden etwas erläutern.

     

    Warum Social Media keinen Nutzen hat

    Als Kleinunternehmer evaluiere ich in regelmäßigen Abständen den Nutzen meiner Tätigkeiten. Schließlich müssen sich diese am Ende des Tages rechnen. Mir ist dabei nicht nur der monetäre Faktor wichtig, sondern auch der zeitliche Faktor. Wenn ich nun also zusätzlich zu meiner normalen Tätigkeit Facebook und Instagram manage, kostet mich das vor allem Zeit. Die Inhalte müssen an die Plattform angepasst werden und natürlich sollte im Idealfall auch interagiert werden. Im Gegenzug sollte Social Media mir die entsprechende Präsenz liefern. Nur leider hat sich dieser Faktor in den letzten Jahren massiv verschoben. Nicht nur, dass Posts kaum mehr verbreitet werden es sei denn man bezahlt. Nein, auch mein eigener Feed von Inspirationen ist aus genau diesem Grund ausgedünnt. Ursprünglicherweise waren Facebook und Instagram für mich Inspirationsquellen und eine gute Kommunikationsmöglichkeit. Dadurch, dass gesponserte Posts und vor allem reichweitenstarke, kommerzielle User bevorzugt werden bekomme ich aber den entsprechenden Input nicht mehr geliefert. Das führt letztlich dazu, dass mir ein unkreativer Einheitsbrei gezeigt wird, welcher mich wenig bis gar nicht interessiert, für Facebook aber lukrativ ist. Es kann hier also gesagt werden, dass eine Blase mit standardisiertem Content den Bärenanteil an den Plattformen einnimmt.

    Hinzu kommt der Faktor Zeit. Um Social Media effektiv zu nutzen, muss ich eben auch auf den Plattformen aktiv sein. Wenn ich aber wie oben beschrieben, nur semi-relevanten Inhalt bekomme dann ist der Nutzen eher gering. Warum soll ich also meine Lebenszeit mit dem Durchscrollen einer mittelmäßigen Plattform verbringen? In dieser Zeit kann ich wesentlich effizienter wirklichen Mehrwert erschaffen.

     

    Willkommen in der Filterblase

    Es ist mittlerweile durch mehrere Studien und Berichte bekannt, dass die in Social-Media eingesetzten Algorithmen dazu führen in eine Filterblase zu rutschen und Nutzer massiv manipulieren[1] [2] [3]. Dies spiegelte sich auch in meinen eigenen Erfahrungen wider. Kurz gesagt: Ich halte es für sehr fragwürdig, wenn mir eine Maschine sagt, was für mich relevant ist. Umgekehrt aber auch darüber entscheidet, für wen meine Inhalte relevant sind. Das untergräbt die Maßstäbe meines Unternehmens nach Transparenz, sowie meine persönlichen Maßstäbe nach Freiheit. Seitdem ich FELIXVIDEO von dieser Fessel gelöst habe, habe ich jedenfalls das Gefühl, dass meine Inhalte authentischer und ehrlicher sind. Denn sie müssen sich nicht den Regeln der Maschine unterwerfen.

    Bleibt die Frage, warum ich dann doch noch auf LinkedIn vertreten bin. Im Moment habe ich hier das Gefühl, bessere Inhalte und bessere Konversationen zu bekommen. Tatsächlich scheinen bei LinkedIn andere Mechanismen im Hintergrund zu laufen[4], wodurch sich die Atmosphäre ganz stark von der auf Facebooks Plattformen unterscheidet. Das bedeutet aber nicht, dass sich dies nicht ändern kann. Wie ich geschrieben habe, evaluiere ich die Situation regelmäßig. Es kommt halt darauf an, wie sich Netzwerke entwickeln und welchen Fokus die Algorithmen einschlagen.

     

    Einige Ideen und Anregungen für diesen kleinen Rant stammen aus Jaron Laniers Buch Zehn Gründe, warum Du Deine Social Media Accounts sofort löschen musst. Mir hat das Buch sehr gefallen. Hervorzuheben ist, dass Lanier seine Argumente mit Fakten hinterlegt, welche in einem Umfangreichen Anmerkungsverzeichnis aufgelistet sind.

     

    Beste Grüße

    Felix

    [1]https://www.axios.com/sean-parker-unloads-on-facebook-god-only-knows-what-its-doing-to-our-childrens-brains-1513306792-f855e7b4-4e99-4d60-8d51-2775559c2671.html

    [2] https://gizmodo.com/former-facebook-exec-you-don-t-realize-it-but-you-are-1821181133

    [3] https://www.theatlantic.com/magazine/archive/2017/09/has-the-smartphone-destroyed-a-generation/534198/

    [4] https://www.vox.com/2016/12/29/14100064/linkedin-daniel-roth-fake-news-facebook-recode-podcast

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