Wie entsteht ein guter Charakter?

In diesem Beitrag will ich dieser Frage mal ganz grob nachgehen. Schließlich ist das essentiell, wenn es mal um etwas komplexere Geschichten geht. Inspiriert wurde ich durch ein (meiner Meinung nach) Negativbeispiel, dass ich kürzlich in einem relativ gut rezensierten Buch lesen durfte. Hier waren sämtliche Figuren sehr vorhersehbar und es hatte für mich den Anschein, als dass die Autorin ein wenig zu sehr in ihrer eigenen Bubble gefangen war und es damit nicht geschafft hat, ihren Figuren die nötige Authentizität zu verleihen.

Natürlich ist das alles Kritik auf einem hohen Niveau, denn ein 300+ Seiten schweres Buch, dass dann auch noch von einem Verlag veröffentlicht wird zu schreiben, ist schon eine Leistung die Anerkennung verdient.

 

Charakterentwicklung in baby steps

Zum Thema Charakterentwicklung gibt es unzählige Abhandlungen, mir persönlich hat dieses Video damals sehr geholfen (https://www.youtube.com/watch?v=FoH82EuXfjg). Hier wird die Entwicklung einer Figur von der Zehenspitze bis zum Haaransatz (wörtlich) verfolgt. Was nach viel Mühe und Denkarbeit klingt, ist auch so. Denn ein glaubwürdiger Charakter verlangt Tiefe. Tiefe die Du vielleicht von langen Gesprächen mit Deinem Partner oder Partnerin kennst, Deinem besten Freund oder Deiner Familie. Damit einher geht Zeit. Um den vorherigen Vergleich heranzuziehen: Deine familiären und freundschaftlichen Beziehungen entwickelst Du ja auch nicht innerhalb eines Nachmittages.

 

Facettenreichtum

Stell Dir diese Entwicklung wie einen Dialog mit einem imaginären Freund vor. Du möchtest diese Person bis ins letzte Detail kennenlernen. Dabei können dann auch ungeahnte Seiten auftreten. Außerdem ist es mehr als erlaubt zu experimentieren. Das gilt natürlich nicht nur in Gedanken, sondern auch im echten Leben. Auch wenn Du dabei vielleicht aneckst. Aber diese Facetten machen eine Figur glaubhaft.

Lange habe ich mich gefragt, was so faszinierend an Vloggern ist (und diese Frage stelle ich mir weiter noch häufig). Heute weiß ich, dass es auch hier auf den individuellen Charakter ankommt. Dabei muss ich die Person noch nicht mal gut finden, sondern lediglich interessant. Das geschieht dadurch, dass sich die Person öffnet und viele Seiten präsentiert. Ob das gut oder schlecht ist, sich im Internet preiszugeben, ist eine andere Diskussion. Es geht hier lediglich um die Erschaffung einer “Figur”. Die Besten schaffen es dann auch eine Illusion von sich selbst zu spielen.

 

Kommunikation ist der Schlüssel

Nun ist es aber so, dass die meisten Menschen nicht von sich aus ihre Charaktereigenschaften preisgeben, sondern durch das Mittel der Kommunikation. Sei es durch das Frage und Antwort Spiel, subtilere Methoden oder einfach Smalltalk. Ein Vlogger ist nämlich nur so gut, wie die Community, die an ihm interessiert ist.

Was heißt das jetzt aber für den fiktiven Charakter? Als Autor musst Du Dich mit den diversesten Personen auseinandersetzen. Auch wenn das unangenehm ist und Deinen tiefsten moralischen Vorstellungen widerspricht. Ob dazu das persönliche Gespräch nötig ist, kommt sicher auf den Umfang an. Aber wie willst Du die glaubhafte Figur eines Börsenmaklers erschaffen, wenn Du selbst noch nie mit Aktienhandel zu tun hattest? Wie willst Du Armut ergründen, wenn Du einen dicken Mercedes fährst? Was heißt es zu Demonstrieren, wenn Du kein Interesse an Politik hast?

Diese Fragen ließen sich so endlos weiterführen. Aber Du siehst, ein guter Charakter entsteht nicht in wenigen Stunden. Das erfordert Zeit, Muße und den Ausbruch aus dem eigenen gedanklichen Käfig – selbst wenn das unangenehm ist.

All das habe ich bei der eingangs genannten Autorin vermisst.

 

 

Zum Schluss noch eine Service Information: Das SatoshiPay Plugin (Stellar Lumens. Was soll das?) wurde inzwischen verbessert und erweitert und deshalb werde ich dieses in den kommenden Posts wieder einbinden.  Falls Du auch einen Blog, YouTube Kanal, Twitch Kanal, oder ähnliches hast, kannst Du Dir SatoshiPay hier mal genauer ansehen.

Ansonsten ist das eine gute Methode mir einen kleinen Obolus dazulassen und ein Gefühl dafür zu bekommen, wie es ist mit einer Kryptowährung zu bezahlen.

Danke und liebe Grüße

Felix

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Kommunikation ist King!

Es ist ja so: Als Kreativdienstleister ist es meine Aufgabe Dich von meiner Arbeit zu überzeugen. Das heißt, dass Du von mir ein Endprodukt geliefert bekommst (einen Film, Bilder, was auch immer), welches Dir gefällt. Natürlich soll es auch einen künstlerischen Anspruch mit sich bringen – das unterscheidet einen Film eben vom Waschmittel. Dennoch ist es am Ende ein Produkt, welches einen Abnehmer sucht.

Wie in anderen Bereichen des Lebens ist also auch diese Beziehung ein Geben und Nehmen. Und wie jede Beziehung profitiert auch eine einfache Dienstleistung letztlich von der Kommunikation der zusammenarbeitenden Parteien.

 

Sprecht miteinander!

Das Problem bei Kommunikation sind jedoch Missverständnisse. Das ist völlig normal, wird sich nur allzu oft, viel zu stark zu Herzen genommen. Damit beide Seiten aber zufrieden sind, ist es wichtig, die individuellen Wünsche zu formulieren. Auch wenn das bedeutet, sich über mehrere Wochen, Entwürfe, Layouts, usw. anzunähern (als Dienstleister sollte man solche Sachen übrigens einpreisen. Deshalb gibt es individuelle Angebote).

Wenn nur zwei Parteien involviert sind, ist also der Weg zu einem guten Ergebnis nicht wirklich weit. Aber wie sieht es aus, wenn mehrere Menschen betroffen sind? Insbesondere im Bereich der Medienproduktion kann das schwerwiegende Folgen haben, wenn der Kommunikator seine Zielgruppe verfehlt (ein schönes Beispiel ist jüngst die Gilette Werbung). Andererseits ist es natürlich auch schwierig aus den Kommentaren von Vielen, exakte Wünsche abzulesen. Unglücklicherweise lässt dies den Schluss zu, dass ein Großteil der Kommentare nur Rauschen sind.

 

Präzise Reduktion

Wenn ich also an die Content-Flut denke, dann kommt mir dabei der Wert von Kommunikation in den Sinn. Im Grunde sind also nicht nur wir Content-Produzenten für besseren Content verantwortlich, sondern auch jeder Konsument. Dabei ist es natürlich essentiell seine Wünsche präzise zu formulieren und konstruktive Kommentare zu verfassen. Ich denke ich spreche hier für jeden Content-Produzenten, wenn ich sage, dass Kritik immer erwünscht ist, solange sie präzise ausformuliert ist. Das bedeutet übrigens nicht auf einer emotionalen Ebene zu diskutieren, sondern auf einer sachlichen. Emotionen können in sachliche Argumente verpackt werden.

Ohne Kommunikation läuft in der Welt nichts. Wieso sollte es deshalb bei Content anders sein? Community ist deshalb der Wohl wichtigste Meta-Wert auf YouTube und Co. Wichtig zu verstehen ist dabei, dass diese Beziehung nie einseitig ist. Für den Content-Creator ist Austausch wichtig. Auch wenn das neueste Stück vielleicht nicht der große Wurf war. Nur durch aktiven Austausch kann Content besser werden. Und das sollte auch ohne extra Aufruf passieren. Vielleicht helfen ja konstruktive Kommentare und präzise Formulierungen, die Content-Flut ein Stück weit einzudämmen?

 

Damit bin ich auch am Ende mit meinen Gedanken zum Thema Content und wie sich die Flut vielleicht eindämmen lässt. Zum Schluss noch eine Service Information: Das SatoshiPay Plugin (Stellar Lumens. Was soll das?) wurde inzwischen verbessert und erweitert und deshalb werde ich dieses in den kommenden Posts wieder einbinden.  Falls Du auch einen Blog, YouTube Kanal, Twitch Kanal, oder ähnliches hast, kannst Du Dir SatoshiPay hier mal genauer ansehen.

Ansonsten ist das eine gute Methode mir einen kleinen Obolus dazulassen und ein Gefühl dafür zu bekommen, wie es ist mit einer Kryptowährung zu bezahlen.

Vielen Dank und beste Grüße

Felix

 

 

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Vom Content zur Filterblase

Ich bin mit dem Thema Überangebot an Content immer noch nicht durch und befasse mich heute mit der daraus entstehenden Filterbubble oder wie ich es lieber bezeichne: Junkbubble.

 

Willkommen in meiner Filterblase!

Wie ich im zweiten Teil beschrieben habe, sorgen die Algorithmen der Medienplattformen nicht unbedingt dafür, dass wir das zu Gesicht bekommen, was hochwertig ist. Wir bekommen das, was für uns in genau diesem Moment relevant ist. Relevanz ist aber ein dehnbarer Begriff. Wenn ich morgens aufwache ist z.B. Kaffee relevanter, als ein Wiener Schnitzel. Gegen Abend kann sich dieser Sachverhalt dann natürlich wieder umkehren. Algorithmen sagen aus vergangenem Konsum unsere Konsumzukunft voraus. Doch unsere Zukunft ist im stetigen Wandel und genau so ist es mit unserem Geschmack, oder das, was für uns relevant ist. Das eine algorithmenbasierte Vorauswahl dann zwangsläufig eine Blase enstehen lässt ist klar. Die Frage, die sich hier stellt, ist wie präzise letztlich Vorhersagemodelle sind. Diese Modelle sind mathematisch hochkomplex und deshalb immer mit einer gewissen Vorsicht zu genießen. Nicht alle Variablen im Leben lassen sich nun einmal maschinell vorhersagen.

 

Verschaffe Dir einen Überblick!

Aber wie sollen wir auch den Überblick behalten? Bis auf Hashtags (auf Bild- und Videoplattformen) sind die meisten Suchfunktionen ja mittlerweile sehr reduziert. Und wer weiß schon, ob diese vom Creator richtig gesetzt wurden? Sinnvoller erscheint es mir da die konkrete Frage zu stellen, was ich denn sehen will. Und, Du ahnst es vielleicht, das läuft über Kommunikation. Nichts anderes ist besser als die vorgefertigte Blase zu verlassen, als miteinander zu kommunizieren. Deshalb widme ich mich im nächsten Beitrag dem wichtigsten Meta-Wert für Content: Die Community!

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Content-Paradox

Ich greife den Gedanken vom letzten Beitrag erneut auf. Explizit das Problem der von mir beschriebenen Content-Flut. Es ist ja schon irgendwie paradox, dass ich behaupte es gäbe zu viel Content und gleichzeitig trage ich aktiv dazu bei. Natürlich ist mein Ziel, dass FELIXVIDEO wächst und größer wird. Gerade auch im Feld der VR, wo sich eine neue Content-Tsunami losbrechen wird.

Mehr, immer mehr Content

Ich bin keineswegs jemand, der etwas gegen Wachstum hat. Wachstum ist gut, Wachstum bringt Wohlstand. Doch Wachstum muss nicht zwangsläufig über die Menge laufen. Wachstum kann auch Qualität, mehr Tiefe oder durch ein aufregendes Experiment in Erscheinung treten. Wichtig ist dabei, dass dieses Wachstum einen langfristigen Hintergedanken hat. Will heißen, dass das Handwerk verbessert und die Story verfeinert werden, damit diese am Ende in Erinnerung bleiben.  Ich behaupte jetzt auch ganz in meinem jugendlichen Leichtsinn, dass sich das auf andere Wirtschaftszweige übertragen lässt.

Ein bisschen mehr Zeit

Wenn sich Dein lieblings Content-Creator also Zeit lässt oder der beste YouTuber wochenlang nichts postet, übe Dich etwas in Geduld. Das kann sich lohnen. Gib Zeit eine Chance, am besten in allen Bereichen des Lebens, auch wenn das die Algorithmen von YouTube und Co etwas anders sehen.

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Content Is King!

Oder: Warum jeden Tag posten auch nichts nutzt

Wir leben doch in großartigen Zeiten. Wir können uns wann und wo wir wollen, Unterhaltung (Content) ansehen, der uns gefällt oder wir suchen uns das raus, was uns gefällt. Langweilig dürfte das in Jahrzehnten noch nicht werden. Vor allem, wenn man sich überlegt, wie großartig alles ist! Keine Woche vergeht ohne Box Office Rekorde oder Zuschauerrekorde bei Netflix. Abo Meilensteine und Reichweite auf YouTube sind der Shit!

Wer soll das alles gucken?

Das ist die große Frage, die mich als Content-Creator (besser: Filmemacher) beschäftigt. Schließlich gibt es auch noch Inhalte zum lesen und hören und alles muss geteilt, geliked und kommentiert werden! Ganz schön anstrengend.

Vielleicht geht es Dir da wie mir. Dir wird ein ganz exquisiter Podcast empfohlen, doch dann siehst Du die Laufzeit von 1 1/2h. Vielleicht ist es sogar ein Drei-Teiler und die Akteure will man auch noch hinterfragen. Nur wann soll man das jetzt hören? Im Auto trällert die neue Scheibe vom Lieblingskünstler, vorm Einschlafen das Hörbuch, auf dem Klo wartet ein Buch von Precht. Zugegeben, all dieser Content hat auch seine Haltbarkeit und das Buch ist irgendwann durch. Dann könnte theoretisch der Podcast ran… Doch halt! Ist es nicht so, dass dann schon das neue Video vom Lieblingsyoutuber online ist oder gerade das Netflix Abo verlängert wurde?

Ist das wirklich wichtig?

Allen Orten wird über die Wichtigkeit von Content gepredigt. Guter Content, regelmäßiger Content, Content auf allen Plattformen. Die Wahrheit ist aber: Wer bitte soll das denn konsumieren, ohne dass etwas anderes auf der Strecke bleibt? Sind dann die 15 Sekunden Instagram Clips am Ende vielleicht die einzige Lösung? Oder, ich bin mal ganz anmaßend, ist es vielleicht so, dass der neue Superhelden Blockbuster vielleicht gar nicht so klasse ist und unbedingt gesehen werden muss? Als jemand der zur Content Flut selbst beiträgt und damit seine Brötchen verdient, lohnt es sich da mal drüber nachzudenken.

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Virtual Reality – Die Zukunft der Filme?

Von Virtual Reality (VR) habe ich schon des Öfteren geschrieben. Wenn Du meinen Posts folgst, hast Du vielleicht auch schon mal eine Demo auf Facebook gesehen. In diesem Beitrag möchte ich das Thema etwas detaillierter besprechen und Dir zeigen, wozu diese Technologie in der Lage sein kann.

VR, 360° Video, oder 180° Video?

Vielleicht bist Du jetzt schon etwas verwirrt und fragst Dich, was denn der Unterschied zwischen VR, 360° und 180° Video ist. Virtual Reality (VR) kannst Du als eine Art Sammelbegriff für immersiven Content betrachten. Dieser Content, in meinem Fall Videos, wird mit speziellen Kameras aufgenommen. Diese Kameras können mithilfe von mehreren Linsen 360°, oder 180° Aufnahmen erstellen. Bei 360° Aufnahmen hast Du die Möglichkeit, Dich mehr oder weniger frei im Bild zu bewegen. Du kannst Dich um Deine eigene Achse drehen und Dich umsehen. Bei 180° Aufnahmen ist das Sichtfeld jedoch auf eine 180° Frontansicht beschränkt. Das lässt sich am ehesten mit Deinem eigenen Sichtfeld vergleichen. Bei beiden Varianten ist es im Filmbereich aber so, dass Du nicht in die Tiefe des Bildes gehen kannst. Diese erweiterten Features würden Programmieraufwand bedeuten und stellen dann eher Apps oder Spiele dar.
Am besten lässt sich so ein Video, sei es 180° oder 360°, in einem VR-Headset erleben. Dafür musst Du Dir kein teures High End Gerät kaufen. Es reicht ein simples Google Cardboard Headset. Diese kleinen Pappbrillen sind einfach zu bedienen und kosten nur ein paar Euros. Als Abspielgerät dient dann dein Smartphone. Am Ende des Artikels verlinke ich ein gutes und günstiges Cardboard Headset.
Falls Du jetzt Lust auf ein wenig VR Unterhaltung hast, schau Dir doch mein Demo Video an. Dann kannst Du Dir ein gutes Bild davon machen, wie ein 360° Video aussehen kann.

Was sind die Vorteile von VR?

Im Gegensatz zu herkömmlichen, flachen Videos, bietet VR die Möglichkeit Erlebnisse zu schaffen. Allein aufgrund der Tatsache sich in einem Film bewegen zu können, hat der Zuschauer das Gefühl dabei zu sein. Er ist Teil der Szenerie und nicht nur stummer Beobachter (auch wenn man nicht wirklich interagieren kann). Dieses Erlebnis ist zudem ungefiltert und kann ein höheres Maß an Transparenz erzeugen, als ein normales Video. Natürlich liegt es in den Fähigkeiten und Kenntnissen des Filmemachers, aus den technischen Möglichkeiten ein ansprechendes Erlebnis zu machen. Doch wenn das erreicht ist, können die Zuschauer zum Staunen gebracht werden. Wenige Medien ermöglichen eine stärkere Bindung zum Betrachter.

Was sind die Nachteile von VR?

Mit VR ist es im Moment, wie mit den ersten Filmen: Es gibt im Grunde keine Spielregeln und alles ist sehr experimentell. Manches funktioniert, manches nicht. Auch ist es immer eine Frage des Einsatzzweckes. Sicherlich ist nicht jede Situation für ein 360° Video geeignet. Zudem sind die technischen Hürden im Vergleich zu herkömmlichen Videos noch relativ hoch. In einer 2D Ansicht ohne Headset erscheinen die Videos z.B. meist öde und wenig sinnvoll. Auch das Sichtfeld spielt eine Rolle. Der Zuschauer muss auf die wichtigen Dinge, elegant aufmerksam gemacht werden.

Ist das die Zukunft?

Ob VR die Zukunft ist, lässt sich schwer sagen. Wie so oft spielt die Akzeptanz der Nutzer eine große Rolle. Da diese Erlebnisse die Leute aber regelmäßig begeistern, bin ich mir ziemlich sicher, dass noch sehr viel Potential vorhanden ist. Die Erfahrung bis hierhin hat mir gezeigt, dass es unheimlich viel Freude macht, Menschen zum Staunen zu bringen und die Welt aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
Falls Du Dich für ein VR Video für Dein Event, Deine Firma oder Deine Hochzeit interessierst, zögere nicht mich zu kontaktieren. Das kannst Du ganz einfach über meine Website, Facebook, oder Instagram machen. Ich freue mich auf Deine Geschichte und stehe Dir für Fragen natürlich auch jederzeit zur Verfügung.

Günstiges Google Cardboard Headset: https://amzn.to/2AwoNET (Affiliate Link. Keine Mehrkosten für dich, aber ein kleiner Obolus für mich, wenn du es kaufst)

Posted by Felix in Allgemein

FELIXVIDEO – Das war 2018

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und damit wird es Zeit, für eine kleine Reflexion. In diesem Beitrag möchte ich auf das vergangene, erste Jahr von FELIXVIDEO zurückblicken.

 

Die Anfänge von FELIXVIDEO

Zugegeben, meine filmischen Aktivitäten starteten schon lange bevor ich diese kleine Unternehmung gegründet habe (Über). Diese Grundlage führte schließlich zu FELIXVIDEO in der jetzigen Form. Noch nie zuvor habe ich dank der nunmehr klaren Fokussierung auf mein kleines Unternehmen, die Möglichkeit gehabt, so viele verschiedene Filme in so kurzer Zeit zu realisieren. Hinzu kommt eine stetige Weiterentwicklung der Produktionsqualität, die ohne Auftragsbasis bestimmt nicht in diesem Tempo erreichbar gewesen wäre. Insofern hat dieses erste Jahr die Weichen für großartige weitere Entwicklungen und eine stetige Qualitätsverbesserung geebnet. Auch bedingt durch Euer konstantes Feedback auf allen Kanälen!

 

Hochzeitsfilme aus einer anderen Perspektive

Kerngeschäft und Grundlage von FELIXVIDEO sind nach wie vor die Hochzeitsvideos. Ich mag diese Videos einfach unheimlich gerne. Es gibt nichts besseres, als eine schöne Geschichte und viele glückliche Menschen. Und sich die besten Momente dann immer wieder ansehen zu können ist doch einfach großartig, oder?

Besonderes Aufsehen haben dieses Jahr die Virtual-Reality-Videos gefunden. Damit könnt Ihr sozusagen Gast auf Eurer eigenen Hochzeit sein. Wie cool ist das denn? Diese kleinen Filme „funktionieren“ etwas anders, als die klassischen Pendants und erfordern neben besonderer Technik auch ein etwas abgewandeltes Handwerk. Deshalb habe ich mich u.a. um eine Google Daydream Zertifizierung für Virtual-Reality-Produktionen bemüht und diese erreicht. Damit könnt Ihr sicher sein, dass Ihr von mir die bestmögliche Beratung und ein spannendes Video bekommt. Dem Thema Virtual-Reality möchte ich aber noch einen extra Abschnitt widmen.

Corporate Videos neu gedacht

Ein weiterer wichtiger Grundpfeiler in diesem Jahr, war die Realisierung diverser kleiner Werbevideos und Bumper-Ads für lokale Unternehmen. Mir war es hierbei immer wichtig, andere Akzente als in herkömmlichen Werbevideos zu setzen. Das erfordert natürlich eine gewisse Risikobereitschaft, zahlt sich aber langfristig aus. Diese Videos bleiben in Erinnerung und vor allem wird darüber gesprochen. Über meine Arbeitsweise habe ich ebenfalls einen längeren Blogbeitrag verfasst, den Ihr hier lesen könnt.

 

Die Magie des Moments

Wirklich viel Freude hatte ich auch bei den zahlreichen Events, bei denen ich Euch begleiten durfte. Neben magischen Auftritten, standen besonders Konzerte im Fokus meiner Aktivität. Auch bei den Konzerten konnte ich mich mit meiner Virtual-Reality-Kamera austoben und so den Zuschauern ermöglichen, die Show aus der wirklich ersten Reihe zu erleben. Die Vorteile dieser Perspektive, des Mittendrin-Gefühls, lassen sich kaum in Worte fassen. Das muss man erleben!

 

Virtual-Reality. Ist das die Zukunft?

Ob Virtual-Reality-Videos die Zukunft sind wage ich erst Mal nicht zu beurteilen. Was ich erleben konnte ist, dass diese Filme die Menschen zum staunen bringen. Und das ist, was einen guten Film ausmachen sollte. Natürlich spielt auch der gekonnte Umgang mit dem Medium hierbei eine große Rolle. Doch die Regeln hierfür sind noch nicht geschrieben. Das Medium befindet sich noch ganz am Anfang, so wie die ersten Bewegtbilder um 1900. Ich möchte mich mit dem Thema noch einmal ausführlich in einem separaten Artikel in absehbarer Zukunft beschäftigen.

 

2018 war ein großartiges Jahr – Dank Euch!

Sicherlich könnte ich noch viel mehr erzählen. Von unzähligen, witzigen Gegebenheiten am Drehtag bis zu logistischen Katastrophen, oder der Zerstörung von Kameras, dank des scharfen norddeutschen Windes…

In jedem Fall fußt der bisherige Erfolg von FELIXVIDEO auf Eurem Vertrauen in meine Fähigkeiten. Dafür möchte ich mich bedanken. Ich möchte mich auch für jeden Kommentar auf YouTube, Facebook, Instagram, jeden Upvote – aber auch für jeden Downvote und Kritik bedanken. Auch das ist unheimlich wichtig für eine stetige Weiterentwicklung. Am Ende geht es bei den Filmen vor allem darum, dass Ihr als Kunden und Zuschauer mit dem Ergebnis zufrieden seid. Dann kann ich sicher sein, dass meine Arbeit nicht nur Spaß macht, sondern auch gut ist.

Ich freue mich schon sehr auf 2019! Auf Eure Kommentare, auf Eure Aufträge und natürlich auf Eure Geschichten!

 

In diesem Sinne ein schönes Weihnachtsfest und wie immer beste Grüße

Euer Felix

 

Falls Ihr für nächstes Jahr ein Event plant, eine Hochzeit feiert, oder ein Werbevideo braucht, kontaktiert mich einfach über meine Website, Facebook, oder Instagram.

Posted by Felix in Allgemein

Hochzeitsfilme – Was ist und was kommt

Was machen eigentlich die Hochzeitsfilme? Es war ja ziemlich still darum. Und das obwohl Hochzeitsfilme immer noch meine liebsten Projekte sind. Aber keine Sorge, es passiert im Hintergrund unheimlich viel und ich muss einiges organisieren. Als One-Man-Show ist das dann doch etwas Arbeit.

Zuletzt durfte ich Katharina und Hauke begleiten und mit dem Ergebnis bin ich wirklich zufrieden. Die beiden haben dann auch meine Saison beendet. Einen kleinen Eindruck vom Film könnt ihr euch hier ansehen:

 

Trotz der rauen Landschaft und des leider grauen Wetters, konnten die Beiden wunderbar zusammen leuchten. Das ist es, was ich am liebsten an diesen kleinen Filmen mag.

Abseits der normalen Filme, habe ich mich im Bereich Virtual-Reality positioniert. Das heißt, dank neuer Technik, kannst Du jetzt zu Gast auf deiner eigenen Hochzeit sein. Ist das nicht toll? Eine Demo versuche ich im Moment zusammenzustellen. Aus Datenschutzgründen ist das leider nicht so einfach. Für mehr Infos könnt ihr mich aber gerne direkt kontaktieren.

 

Für 2019 stehen auch schon die ersten Buchungen an. Noch sind einige Termine verfügbar. Falls Ihr also heiraten wollt, schreibt mich gerne an. Ich freue mich auf eure Anfrage.

Ein ausführlicherer Post, in dem ich das aktuelle Jahr reflektiere, erscheint übrigens in den kommenden Wochen.

 

Beste Grüße

Felix

Posted by Felix in Allgemein

Bessere Werbung! Wie entsteht ein Werbefilm?

Vor einigen Wochen wurde ich von HLH Biopharma damit beauftragt ein Werbevideo für ein neues Produkt zu realisieren. Grund genug, dies im Blog zu reflektieren und sich ein paar Gedanken zum Thema Werbung zu machen.

 

Werbung als Vehikel für die Story

Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich Werbung immer skeptisch gegenüberstehe. Als Verfechter von Adblocker und Co. möchte ich an dieser Stelle offen sein: Die meiste Werbung nervt einfach nur. Aber warum ist das so? Sicherlich hängt vieles vom Format der Werbung ab und in diesem Fall werde ich mich mit meiner Analyse nur auf Werbevideos beziehen. Eines haben die meisten Formate aber gemeinsam: Langweiliger Inhalt.

Warum soll ich denn auf ein Banner mit einem Produkt klicken, dass ich gar nicht brauche? Warum soll ich mich für ein Produkt interessieren, dessen Präsentation mich einschläfert? Da hilft es auch nicht, wenn diese Werbung über eine ganze Website ausgespielt wird. Mit diesen initialen Feststellungen war für mich klar, dass das auch anders gehen muss.

Als Filmemacher liegt mein Fokus auf dem Transport einer visuell und erzählerisch nachvollziehbaren Geschichte. Bei der Konzeption des Werbevideos für HLH Biopharma war also die Herausforderung, wie ich aus einem Produkt eine Geschichte entwickeln kann, oder wie sich das Produkt sinnvoll in eine Geschichte einbinden lässt. Ich habe mich schließlich für eine Mischung entschieden. So konnte ich die Anforderung des Produktwerbung, gleichzeitig meinen eigenen Anspruch an eine konsistente Geschichte erfüllen.

 

Die Erzählung funktioniert auf vielen Ebenen

Was bei der Betrachtung des Werbevideos auffällt, ist sicherlich das Fehlen eines Sprechers (Ausnahme zum Ende), welcher die Geschichte begleitet. In Rücksprache mit HLH haben wir bewusst auf dieses Stilmittel verzichtet. Dies ermöglicht die Intensität der Bilder zu unterstreichen und sich auf den emotionalen Zerfall des Darstellers zu konzentrieren. Wichtig war, dass der Zuschauer von dem gezeigten gepackt wird und nicht durch eine Stimme im Hintergrund abgelenkt wird.

Geschichten funktionieren auf vielen Ebenen und das wunderbare am Film ist, dass diese sowohl einzeln, als auch kombiniert großartig funktionieren können. Es ist auch überhaupt nicht verwerflich bei einem Werbefilm den Zuschauern ein höheres Maß an Urteilsfähigkeit zu unterstellen, indem auf das redundante Nennen von Informationen verzichtet wird. Das erzeugt ganz nebenbei ein respektvolles Verhältnis zwischen Zuschauer und Anbieter.

 

Vom Konzept zum Film

Vielleicht denkst Du es dir schon. Ein Werbevideo kann die Komplexität eines Kurzfilmes annehmen. Das kommt natürlich ganz darauf an, was der Auftraggeber bereit ist zuzulassen. Im Falle dieses Beispiels gehörte zum Konzept auch das Texten eines Drehbuches. Je nachdem auch mehrere unterschiedliche Fassungen. Es passiert also hinter den Kulissen noch wesentlich mehr, als nur die Arbeit am Drehtag, oder die Nachbearbeitung. Ein gutes Produkt, also der fertige Werbefilm, ist das Ergebnis einer guten Zusammenarbeit. Dazu gehört auch ein gewisses Maß an Offenheit des Auftraggebers. Aus meiner bisherigen Erfahrung kann ich nur empfehlen ein kleines Risiko einzugehen.

Schließlich sind die unkonventionellen Ideen meist diese, die im Gedächtnis bleiben.

 

FELIXVIDEO und die Werbung

Ich möchte an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen: Ich betreibe keine Werbeagentur. Ich bin Filmemacher und arbeite auch in diesem Sinne. Das wird jedoch gerne mal durcheinandergebracht. Marketingkonzepte, oder die Entwicklung von Werbekampagnen sind nicht meine Aufgabengebiete.

Das heißt aber nicht, dass sich Deine Geschichte nicht für Werbezwecke umsetzen lässt. Gerne entwickle ich mit Dir einen Werbe-, Produkt-, oder Imagefilm. Dazu kannst Du mich über die Kontaktseite, oder auf Facebook anschreiben.

Mir ist es wichtiger eine ehrliche, sympathische Geschichte zu erzählen, als Hochglanznonsens. Wenn Du das ähnlich siehst, freue ich mich auf deine Anfrage.

 

Beste Grüße

Felix

 

PS: Vielleicht ist Dir das kleine hellblaue Icon am rechten Seitenrand und unter diesem Post aufgefallen. Das ist eine Möglichkeit mir ein kleines Trinkgeld in Form von Stellar Lumens (XLM), einer Kryptowährung, zu hinterlassen. Natürlich bleibt sämtlicher Inhalt auf meiner Seite kostenlos und frei verfügbar. Betrachte es als Gimmick und Möglichkeit für Fans von Kryptowährungen.

Danke, dass Du mir ein paar Lumens gesendet hast. Jede Transaktion hilft, damit Kryptowährungen auch im Mainstream ankommen.

Posted by Felix in Editing

Stellar Lumens. Was soll das?

Der heutige Beitrag ist mehr ein Service Post. Falls Du Dich für Kryptowährungen und das Ganze drumherum interessierst, lohnt es sich weiterzulesen. Falls nicht, wird dieser Artikel wohl weniger relevant für Dich sein.

Nur ein Experiment?

Bei FELIXVIDEO möchte ich auch immer etwas probieren und bin offen für die neuesten (technischen) Entwicklungen. Da verwundert es nicht, dass ich ein gewisses Interesse für die Blockchain-Technologie und Kryptowährungen entwickelt habe. Gewiss werden sich nicht alle Technologien am Ende durchsetzen, doch kann es meiner Ansicht nach nicht schaden, sich schon einmal damit zu beschäftigen. Besonders jetzt, da die Technologie noch in den Kinderschuhen steckt und langsam wächst. Sicherlich wird es in absehbarer Zeit auch viele Lösungen im Videobereich geben (einen Anfang macht da d.tube).

Im Falle von FELIXVIDEO habe ich mich dazu entschlossen Stellar Lumens (XLM) als mögliche Zahlungsoption anzubieten. Hierzu habe ich u.a. das Plugin Satoshi Pay in den Blog integriert, das es Dir ermöglicht, eine kleine Spende in Form von ein paar Lumens für einen Beitrag zu hinterlassen. Natürlich ist dies rein optional und ich werde meine Beiträge niemals hinter einer Paywall verstecken! Derzeit biete ich die Möglichkeiten, 2 Lumens als Spende für einen Beitrag zu hinterlassen. Das sind etwa 40 Cent (der Kurs kann schwanken), also wirklich nicht die Welt. Wenn Du also mal ausprobieren willst, wie es ist mit einer Kryptowährung zu bezahlen, oder vielleicht selbst am Thema interessiert bist, ist dies eine bequeme Möglichkeit das mal zu probieren. Die entsprechende Funktion, erkläre ich ja schon seit einiger Zeit am Ende jeden Beitrages.

Zukunftsmusik?

Ich könnte mir auch vorstellen, Lumens als alternative Zahlungsmöglichkeit, anstatt einer klassischen Überweisung zu akzeptieren. Das ist jedoch noch Zukunftsmusik. Insbesondere, weil ich derzeit nicht weiß, wie eine größere Zahlung in Krypto in meiner Buchhaltung erscheinen wird. Aber ich bin davon überzeugt, dass diese Technologie in Zukunft eine große Rolle spielen wird. Deshalb ist es wichtig direkt von Anfang an dabei zu sein.

Letztlich ist es wie immer mit Alternativen: Es ist gut sie zu haben.

 

Beste Grüße

Felix

 

PS: Vielleicht ist Dir das kleine hellblaue Icon am rechten Seitenrand und unter diesem Post aufgefallen. Das ist eine Möglichkeit mir ein kleines Trinkgeld in Form von Stellar Lumens (XLM), einer Kryptowährung, zu hinterlassen. Natürlich bleibt sämtlicher Inhalt auf meiner Seite kostenlos und frei verfügbar. Betrachte es als Gimmick und Möglichkeit für Fans von Kryptowährungen.

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