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  • Ein Kleinunternehmer und die Krise

    Ein Kleinunternehmer und die Krise

    Im heutigen Beitrag widme ich mich der Corona-Krise aus Sicht eines Kleinunternehmers. Also aus der Perspektive von FELIXVIDEO. Ich bin dabei zu überraschenden Erkenntnissen gekommen. Es folgt ein etwas längerer Text.

     

    Die Inspiration der Unvorhersehbarkeit

    Es lässt sich nun wirklich nicht behaupten, die jetzige Situation hätte ja niemand kommen sehen können. Wir leben in einer globalisierten Welt und somit haben globale Ereignisse auch lokale Auswirkungen. Dabei liegt es in der Hand eines jeden Einzelnen sich selbst und sein Unternehmen darauf vorzubereiten. Im aktuellen Fall hieß das (für FELIXVIDEO): Beobachten, Maßnahmen ergreifen und aus den Geschehnissen lernen. Natürlich sind nicht alle Unternehmen direkt vergleichbar, aber vielleicht lassen sich Ideen ergänzen. Ich möchte also meine Schritte rekapitulieren. Ein vorläufiges Fazit kann ich aber schon geben: Diese bisweilen unübersichtliche Situation ist für mich unheimlich inspirierend und im positiven Sinne herausfordernd.

     

    1. Beobachten

    Als Kleinunternehmer unterstütze ich lokale KMUs und Privatpersonen. Das bedeutet, dass mein Aktionsradius vor allem lokal begrenzt* ist. Dennoch hat sich gezeigt, dass globale Erschütterungen auch einen immensen Einfluss auf die lokale Wirtschaft haben. Lieferketten werden unterbrochen, Kapitalströme versiegen und Prioritäten werden neu gesetzt. Für jeden Unternehmer gilt, dass der Bestand des Betriebes oberste Priorität hat. Verständlicherweise ist es dann fraglich, inwieweit z.B. Videoproduktionen in Betracht gezogen werden sollten. Für mich bedeutet das dann ganz konkret einen temporären Wegfall von Aufträgen. Dies wiederum bedeutet, dass nichts investiert werden kann, also kein Wachstum angestrebt werden kann. Den privaten Bereich klammere ich mal aus. Diese engen Verknüpfungen führen zu einem gewissen Dominoeffekt. Es muss also nicht nur reagiert, sondern agiert werden.

     

    * Natürlich ist FELIXVIDEO in ganz Deutschland tätig. Anfragen gerne hier per Mail.

     

    2. Maßnahmen ergreifen

    Wozu führt die obige Beobachtung? Erst einmal zur Feststellung, dass die Wirtschaft ein fragiles Konstrukt ist und hohe Abhängigkeiten entstehen können. Als Kleinunternehmer ist es nun meine Aufgabe, mein Geschäft antifragil zu gestalten und Abhängigkeiten zu reduzieren. Das ist als Dienstleister besonders schwer, da ich meine Expertise und mein Können anderen zur Verfügung stelle.

    Glücklicherweise leben wir aber in einer großartigen Zeit, die viele Möglichkeiten der Digitalisierung bietet. Ich konnte z.B. ein vermehrtes Interesse auf meinem YouTube Kanal feststellen. Hierfür produziere ich in dieser Leerlaufphase auch weitere Inhalte. Natürlich ersetzt dies nicht mein Haupteinkommen, aber zumindest reißen Kapitalströme nicht ab. Ich würde mich deshalb auch sehr freuen, wenn Du auf meinem Kanal vorbeischaust und vielleicht sogar ein Abo und Kommentar da lässt. Das füttert den YouTube-Algorithmus und hilft dem Kanal beim wachsen.

    Eine weitere Feststellung ist ein vermehrtes Interesse an Beratungen zu Videoproduktionen und insbesondere in der Virtual-Reality-Produktion. Videos eignen sich wunderbar, um Vorträge und Informationen remote zu verteilen. Virtual-Reality umgeht dabei die Kontaktbeschränkungen auf fast schon magische Art und Weise.

    Kundenkontakte von laufenden Aufträgen bestehen weiter, auch wenn diese erst einmal verschoben wurden. Eine offene und freundliche Kommunikation, die proaktiv sein sollte, ist im Moment sehr zu empfehlen.

     

    3. Aus der Situation lernen

    Ein Einbruch in Aufträgen und Kapitalströmen bedeutet nun nicht völligen Stillstand. Solange ich als Kleinunternehmer ein Dach über dem Kopf und genug zu essen habe, habe ich alle Ressourcen für mein wichtigstes Asset: Meinen Verstand. Kombiniert mit Zeit ist dies das mächtigste Tool um gestärkt aus der Krise zu kommen. Wie sieht das in der Praxis aus? Hier bei FELIXVIDEO stelle ich mir die Frage nach weiterer Diversifikation von Dienstleistungen (wie z.B. Videokursen und Beratungsleistungen), Stärkung des Eigenkapitals und Ausrichtung der Wachstumsstrategie. All diese Punkte lassen sich nicht an einem Tag abarbeiten, sodass immer noch mehr als genug zu tun ist. Zusammen mit ein bisschen Zuversicht ist das doch eine wunderbare Sache?!

     

    Falls Du Gedanken zum Umgang mit der Krise hast, kannst Du mir gerne eine E-Mail schreiben. Ich hoffe jedenfalls, dass meine Ansätze einen Mehrwert für Dich bieten konnten.

    Beste Grüße

    Felix

  • Ein paar Veränderungen

    Ein paar Veränderungen

    Ich möchte diesen Beitrag als eine Art Info-Beitrag formulieren. Es wird also nicht um komplexere Themen gehen, sondern darum, was sich momentan bei FELIXVIDEO so entwickelt.

     

    Social-Media

    Vielleicht hast Du es schon bemerkt, aber ich habe meine Social-Media-Konten bei Instagram und Facebook geschlossen. Das hat diverse Gründe, die eigentlich genug Stoff für einen separaten Beitrag bieten. Meine Idee war es ja, diese Kanäle als Kommunikationsmittel zu benutzen. Leider beschränken diese Plattformen die Reichweite seiner (nicht zahlenden) Nutzer so sehr, dass sich der Betrieb für mich einfach nicht lohnt. Zudem finde ich bei Instagram immer weniger Inspiration und nur noch Werbung. Deshalb findet sich FELIXVIDEO nun nicht mehr auf diesen Plattformen.

    Weiterhin bestehen bleibt aber der YouTube Kanal, den ich immer mal wieder mit neuen Videos füttere und mein LinkedIn Profil. Aber natürlich ist der Kontakt per Mail das Mittel der Wahl.

     

    Prioritäten

    Wie ich in vielen Beiträgen zuvor geschrieben und kommuniziert habe, ist dieses kleine Business natürlich ein bedeutender Teil meines Privatlebens. Die Grenzen sind da einfach fließend, was für mich aber in der Regel kein Problem ist. Dennoch gibt es Momente, in denen sich die Prioritäten ändern. Mich hat es neuerdings wieder in die Forschung verschlagen. Mittelfristig wird sich das auf den Betrieb von FELIXVIDEO auswirken. Langfristig möchte ich diese beiden Karrierewege zusammenführen, aber das wird sicher noch einige Zeit dauern. Bis dahin wird sich zeigen, wie sich die nächsten Monate entwickeln.

     

    Zeit zu reflektieren

    Insgesamt befinde ich mich mit FELIXVIDEO in einer Phase der Konsolidierung. Es geht um die weitere Ausrichtung des Geschäftsmodells, ineinandergreifende Karrierewege und natürlich darum, was für mich persönlich der beste Weg ist. Schließlich hat mein eigener, persönlicher Bezug auch immense Auswirkungen auf den Betrieb und die Ergebnisse dieser kleinen Unternehmung.

    Auf aktuelle Aufträge hat diese Zeit der Reflexion keine Auswirkungen. Schließlich gibt es immer Mittel und Wege Veränderungen im laufenden Betrieb unterzubringen. Am Ende sehe ich hier vor allem die potentiellen Zugewinne, sowohl für Mich, als auch für Dich als Kunden.

     

    Für den Moment wünsche ich Dir einen schönen Tag und falls Du an weiteren Entwicklungen interessiert bist, schau einfach ab und an hier im Blog vorbei. Für Anfragen stehe ich Dir natürlich per Mail zur Verfügung.

     

  • Das war 2019!

    Das war 2019!

    Das Jahr ist vorbei und mit 2019 ist sogar ein komplettes Jahrzehnt Geschichte. Natürlich komme ich um einen Jahresrückblick nicht herum. Schließlich nimmt die kleine Unternehmung FELIXVIDEO einen bedeutenden Teil meines Lebens ein und zudem liegt mir Transparenz gegenüber Euch als Kunden und Lesern am Herzen.

     

    Zwischen Stress und Lehrgeld

    Rückblickend betrachtet war das vergangene Jahr außerordentlich erfolgreich. Über eine mangelnde Auftragslage konnte ich mich nicht beschweren. Dennoch war die Auswirkung auf den Umsatz in der ersten Hälfte des Jahres eher gering. Natürlich befindet sich ein junges Unternehmen in einer Findungsphase, vieles muss noch ausprobiert werden. Manches klappt einfach nicht so richtig. Deshalb war es mir auch ein Anliegen, diese Findungsphase in meine Preise einzukalkulieren. Diese lagen oftmals unterhalb einer Gewinnzone. Der Umsatz reichte aber für nötige Investitionen und für eine schwarze Null. Für 2020 steht hier aber ein Umdenken an, denn schließlich ist Wohlstandsaufbau auch in meinem Interesse. 

    Vielleicht ist nicht jeder Film ein Meisterwerk geworden, vielleicht war nicht jedes Projekt einfach. Doch am Ende zählt ein gutes Ergebnis und eine positive Zusammenarbeit. Durch Folgeaufträge für dieses Jahr wurde mein Anspruch in dieser Hinsicht bestätigt.

     

    Ein neues Portfolio

    Mit dem Wachstum kommen auch weitere Verantwortungen. Hierzu gehört als Medienproduzent auch ein ansehnliches Portfolio. Im Laufe von 2019 habe ich deshalb felixvideo.de neu gestaltet und versucht eine möglichst zugängliche Website zu bauen. Aktivitäten auf Facebook und Instagram sind hingegen eher gering. Facebook ist als Kommunikationsplattform wunderbar und es erreichen mich auch jede Menge Nachrichten. Instagram scheint leider einen Weg zum Influencer-Marketing und kommerzialisierung zu gehen. Wo ich einst Inspiration und Community fand, findet heute nur noch Werbung statt. Das ist schade, aber aus unternehmerischer Sicht von Facebook natürlich sinnvoll. Mal sehen, wie sich diese Plattform entwickelt.

     

    Der YouTube Boom

    Wo wir bei Social-Media sind: Ich war sehr überrascht, wie extrem gut sich mein YouTube-Kanal entwickelt hat. Ohne Werbung oder großartige SEO-Spielereien erreichen meine Videos dort tausende Menschen. Das zeigt mir, dass diese Plattform nach wie vor großes Potential hat. Gleichfalls werde ich in meiner Arbeit durch Feedback und viele Kommentare bestätigt. Vielen Dank dafür! Letztlich hilft all dies dabei, meine Arbeit weiterzuentwickeln und zu verbessern.

     

    Der Blog

    Natürlich sind auch wieder einige Blog-Beiträge entstanden. Schreiben gehört genauso zu meiner Arbeit, von daher mache ich das auch nach wie vor gerne. Ab und zu erreicht mich auch Feedback, doch dies ist eher gering. Nichtsdestotrotz helfen mir diese Artikel, meine Arbeit zu reflektieren und natürlich hoffe ich auch, dass Euch diese einen Mehrwert bieten. Natürlich könnt Ihr mir jederzeit eine Mail schreiben, falls Euch ein Artikel besonders gut gefällt. Eine Kommentarfunktion wird hier leider nicht existieren. Doch dazu später mehr.

    Im Moment denke ich darüber nach, diese Blogbeiträge auch in Videoform zu verfassen. Was daraus wird, wird die Zeit zeigen. 

     

    Weitere Entwicklungen

    Auch wenn ich es gerne vermieden hätte: Aber FELIXVIDEO musste in diesem Jahr sogar politisch werden. Mit der Absegnung der neuen Urheberrechtsreform könnten schwierige Jahre einbrechen. Im Moment steht noch zur Debatte, inwieweit sich dies auf die Arbeit auswirkt. Doch am Ende werden wir weniger Vielfalt haben und ein deutliches Mehr an Kontrolle. Auch als Künstler ist mir diese Entwicklung ein Dorn im Auge. Dass sich solche Eingriffe in das (Digitale)Leben der Bürger unmittelbar auswirkt hat schon die Einführung der DSGVO gezeigt. Cookie Banner wegklicken, Mehraufwand für KMUs, mehr Kontrolle, höhere Kosten. Zudem wurde dadurch eine Kommentarfunktion für diesen Blog unmöglich gemacht. Ich für meinen Teil schlüpfe dann lieber in den Long-Tail der Tech-Giganten. Ob das so gewollt war? 

     

    Fazit

    Wie immer im Leben geht es auf und ab. Für FELIXVIDEO war 2019 jedenfalls eher positiv. Rückblickend betrachtet sogar sehr! Schließlich fing hier alles nur mit einer groben Idee an. Natürlich hätte ich diese Erfolge niemals alleine erreichen können. Das Vertrauen von Euch Kunden, die Ideen von Freunden, die Kommentare von Euch Followern. Diese Bausteine sind es, die dieses kleine Unternehmen in die Zukunft führen. Ich kann mich dafür nur ganz herzlich bedanken und freue mich unheimlich auf die kommenden Monate!

     

    Vielen Dank und einen guten Start in 2020!

    Felix

  • Zeit, Wachstum und die Arbeit als Freiberufler

    Zeit, Wachstum und die Arbeit als Freiberufler

    In diesem Beitrag möchte ich ein wenig darüber reflektieren, wie es ist als Freiberufler zu arbeiten und warum sich das Engagement von externen Dienstleistern für ein Unternehmen lohnen kann. Im Kern steht dabei ein ganz bestimmter Faktor, welcher heutzutage einen immensen Wert hat.

     

    Arbeitsteilung: Intern und extern

    Unsere moderne (Post-)Industriegesellschaft hat sich insbesondere durch Arbeitsteilung in ihre heutige Form entwickelt. Historisch betrachtet haben Handelsbeziehungen eine immense Rolle zur Wohlstandsentwicklung weltweit gespielt. 

    Doch nicht nur der Austausch von Waren führt langfristig zu Wohlstandsgewinnen, auch die Verteilung von Arbeit auf Spezialisten ist entscheidend. Zwar ist es nützlich, mehr als eine Sache gut zu können, dennoch wird man erst durch mehrfaches Wiederholen zu einem wahren Profi. Das klingt trivial und nach der Horrorvorstellung eines jeden Schülers oder Studenten, aber aus Erfahrung kann ich das nur bestätigen. 

    Es macht also Sinn, gewisse Aufgaben aufzuteilen – sofern man nicht als Selbständiger (…hust) mehr oder weniger alles alleine machen muss. Natürlich ist es abhängig von der Größe des Unternehmens, welche Abteilungen im Betrieb letztlich angesiedelt werden. Auch spielt der Schwerpunkt und der Kostenfaktor eine Rolle. Muss ich direkt dauerhaft Gehalt für einen Profi* zahlen oder ist es klug, jemanden extern zu beauftragen und auf diese Weise eine langfristige Beziehung aufzubauen?

     

    Der wichtigste Faktor

    Doch abseits dieser profanen, wirtschaftlichen Überlegungen, steht ein wesentlicher Wert im Raum. Dieser Wert kann zugegebenermaßen kaum in kapitalistischen Größen ermittelt werden. Dieser Wert ist unsere Zeit.

    Zeit ist Geld heißt es immer. Aber nicht alles was glänzt ist Gold. Zeit bedeutet nämlich auch Qualität. Nicht umsonst reicht ein Cheeseburger, welcher in einer Minute produziert wird, nicht an ein 12 Stunden lang gegartes Pulled Pork heran. 

    Es geht also nicht nur darum im Unternehmen Kosten zu sparen, sondern auch darum, Zeit anders, besser zu verteilen. Insbesondere, wenn es um Spezialwissen, wie z.B. Videoschnitt (kleine Eigenwerbung, hehe), Design, wissenschaftliches Arbeiten und ähnlich hochspezialisiertes Anwendungswissen geht.

    Daher macht es Sinn, sich an Profis zu wenden, die dieses Wissen bereits beherrschen und dann auch beratend Hilfestellung geben können. 

     

    Zeit bedeutet Wachstum

    Ich behaupte deshalb, dass Zeit ein wesentlicher Bestandteil von hervorragender Qualität, sei es Dienstleistung oder ein Produkt, ist. Gleichzeitig ist eine hohe Qualität ein Merkmal von Wohlstand (solide Verarbeitung, exzellente Versorgung, zwischenmenschliche Beziehungen). Aber wie ist es dann mit dem Thema Wachstum? Wenn ich mir Zeit nehme, dann verlangsamt sich doch das Wachstum? Hier spielt wiederum die Verlagerung an externe Dienstleister eine Rolle. Wenn Du als Unternehmer FELIXVIDEO beauftragst, um eine Videoproduktion, von z.B. E-Learning Videos zu drehen, dann sparst Du diese Zeit im Unternehmen. Du kannst Dich also der Entwicklung von Produkten und Projekten widmen, während Du Dir sicher sein kannst, dass sich der Dienstleister gewissenhaft um Deinen Auftrag kümmert. Es geht also am Ende nicht nur um ein mengenmäßiges Wachstum, sondern insbesondere um ein Wachstum in die Breite. 

     

    Die Geschichte zeigt, dass sich Investitionen in Qualität und langfristige Bindungen immer auch auf den gesellschaftlichen und persönlichen Wohlstand auswirken. Und das ist doch eine ganz wunderbare Sache.

     

    *Ich möchte hier nicht die Vorzüge oder Nachteile eines Angestelltenverhältnisses diskutieren. Es geht mir auch nicht darum, Selbstständigkeit über ein solches Verhältnis zu stellen. Alles hat so seine Vor- und Nachteile. Es ist gut, dass wir immer eine Wahl haben.

  • Relevanz

    Relevanz

    Beim Verfassen eines weiteren Blog-Eintrages, kam mir das Thema Relevanz in den Sinn. Was ist das überhaupt? Was ist für mich relevant? Vor allem aber: Was ist für Euch relevant? Ich möchte diesen Gedanken deshalb hier kurz zu Papier bringen.

     

    Was ist relevant?

    Eine kurze Anfrage über eine beliebige Suchmaschine zeigt, dass es sich hierbei vor allem um einen Begriff der Werbewirtschaft handelt. Google schreibt im eigenen Dossier, Relevanz sei, was der Nutzer wahrscheinlich suche. Das ist ganz schön schwammig. Duden merkt eine Bedeutsamkeit in einem bestimmten Zusammenhang an. Auch diese Definition finde ich ziemlich sparsam.

    Relevanz muss also eine Art Voodoo sein! 

    …Oder eben nur ein Schlagwort der Werbeindustrie. Dennoch komme ich mit meinen eigenen Gedanken zum Thema weiter, wenn ich überlege, welche Beiträge für den Kunden (Leser, Zuschauer…) interessant sein könnten. Aber gerade das macht es so schwer. Was ist wirklich interessant für Dich? Was würde Dich interessieren, wenn Du diesen Blog besuchst oder auf YouTube vorbei schaust? Da ich in meiner eigenen Filterblase etwas gefangen bin und z.B. das Editing eines Films nicht so sehr spannend finde, ist es natürlich eine gewisse Schwierigkeit hier etwas zu liefern. Manche Werbe-Gurus schlagen vor, einfach alles aus dem (Geschäfts-) Alltag zu dokumentieren und zu verarbeiten (Masse statt Klasse?). Aber ist das wirklich die Lösung? Will ich nicht lieber einen Mehrwert mit dem bieten, was ich ins WWW puste? Muss denn wirklich alles an Algorithmen (kurze Sätze, simpelste Sprache) angepasst werden? 

     

    Es geht um den Mehrwert!

    Während ich diese Zeilen verfasse, merke ich, dass ich darauf noch keine Antwort habe. Ich versuche trotzdem die Inhalte zu zeigen, welche ich für interessant erachte und es dann hoffentlich auch für Dich sind. Weniger und dafür bessere Qualität ist einfach eher mein Ding (mehr dazu in einem späteren Post). 

    Deshalb hoffe ich, dass Dich auch dieser kleine Gedankengang etwas angeregt hat. Selbstverständlich ist mir auch Deine Meinung zum Thema wichtig. Was verstehst Du unter Relevanz? Was ist für Dich relevant? Wenn Du möchtest, schreib mir doch eine E-Mail* mit Deiner Meinung. 

     

    Für den Moment erst Mal einen schönen dritten Advent und lass es Dir gut gehen!

    Beste Grüße

    Felix

    *Für den Mailkontakt muss ich auf die Datenschutzbestimmungen aufmerksam machen.

     

    Zum Schluss noch eine Service Information: Das SatoshiPay Plugin (Stellar Lumens. Was soll das?) wurde inzwischen verbessert und erweitert und deshalb werde ich dieses in den kommenden Posts wieder einbinden.  Falls Du auch einen Blog, YouTube Kanal, Twitch Kanal, oder ähnliches hast, kannst Du Dir SatoshiPay hier mal genauer ansehen.

     

    Ansonsten ist das eine gute Methode mir einen kleinen Obolus dazulassen und ein Gefühl dafür zu bekommen, wie es ist mit einer Kryptowährung zu bezahlen.

  • Sommerhochzeit mit Bella & Pascal

    Sommerhochzeit mit Bella & Pascal

    Eine Sommerhochzeit im Sauerland heißt vor allem eins: Glück haben, dass es nicht regnet. Denn dafür ist die Region bekannt. Bella und Pascal hatten Glück und wurden mit reichlich Sonnenschein bedacht. Natürlich hat das wunderbare Wetter nicht nur ein Lächeln auf die Gesichter aller feiernden Gäste gezaubert, sondern auch die Location in ein tolles Licht gesetzt. Das Romantikhotel bietet viele versteckte Ecken und einen wunderbar verspielten Garten, sodass beim gemeinsamen Paarshooting ganz fantastische Aufnahmen entstehen konnten.

     

    Ein Highlight der Hochzeit war aber die viele Musik. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, den Hochzeitstanz in einem Take aufzunehmen. Das ist zwar eine Herausforderung, doch dass Ergebnis ist umso schöner. Die Kamera vermittelt so perfekt den Fluss der Bewegung. Passend zur Musik eben. Perfekt für eine Sommerhochzeit.

     

    Im Sauerland ist es halt so: Wenn man Glück hat, dann richtig. Und deshalb ist es auch so schön, dass sich Bella und Pascal gefunden haben.

    Falls Ihr vor habt zu heiraten und ein schönes Hochzeitsvideo möchtet, kontaktiert mich gerne. Ich freue mich auf Eure gemeinsame Geschichte!

  • Erinnerungen

    Erinnerungen

    Neulich habe ich eine Dokumentation über den Fotografen Andreas Gursky gesehen. Gursky ist vor allem für seine großformatigen Fotografien von eher trivialen Orten bekannt. Er schafft es durch den geschickten Einsatz von Perspektive – und natürlich das ein oder andere Editing, seinen Fotos eine beeindruckende Monumentalität beizubringen. Bemerkenswert war für mich aber ein Teil des Interviews im Film. Gursky wurde gefragt, was denn nun das eigentliche Wesen seiner Kunst sei. Zudem stand die Frage im Raum, wie wichtig es sei, Orte in Fotografien einzufangen. Erinnerungen zu schaffen, wenn man so will. Die Antwort von Andreas Gursky war, dass seine Fotos ja nie wirkliche Erinnerungen seien, sondern nur Interpretationen dieser Orte. 

    Dieser Satz hat mich dann an meine eigene Arbeit erinnert. Also mal wieder Grund genug darüber nachzudenken…

     

    Ethik des Erinnerns

    Meine Filme sind zu einem großen Teil Ausschnitte aus dem Leben meiner Kunden (also vielleicht sogar aus Deinem Leben?). Doch hier liegt die Betonung wirklich darauf, dass diese Fragmente nur Ausschnitte sind. Niemals können diese Filme objektive Erinnerungen an ein Event sein. Natürlich möchte ich so viel vom Tag einfangen wie möglich. Aber selbst wenn ich eine Gelegenheit mit der Kamera einfange, so ist dieser Ausschnitt ein Moment den ich als beachtenswert empfunden habe. Sogesehen ist ein Video von Deinem Event eine kuratierte Erinnerung von mir. Ich finde diesen Gedanken faszinierend und gleichzeitig erschreckend, zeigt dies doch die Möglichkeiten von Manipulation durch Medien auf (vgl. eine Pressemitteilung durch PR-Sprecher). Natürlich stellt sich dann die Frage inwieweit es überhaupt möglich ist Erinnerungen zu konservieren und was die ethischen Guidelines sein könnten, objektive Erinnerungen zu bewahren. Auf der anderen Seite sind individuelle Erinnerungen natürlich immer subjektiv. Doch ist dies auch der Fall, wenn diese durch den Filter der Kamera rutschen?

     

    Weniger Schein

    Aus diesem Grund versuche ich möglichst wenig diese Filter zu benutzen. Natürlich versuche ich auch möglichst wenig verfremdete Bilder zu erschaffen. Hierbei spielt Minimalismus auch eine große Rolle für mich. Es ist klar, dass zum Beispiel in einen Hochzeitsfilm nicht alle Szenen einfließen können. Deshalb macht es mitunter Sinn, sich das Rohmaterial geben zu lassen. Falls Du einen Film von mir bestellst, kannst Du Dich jederzeit an mich wenden, dann lasse ich dir das unbearbeitete Material zukommen.

     

    In jedem Fall lohnt es sich, einmal genauer hinzusehen und die Bilder, mit denen wir tagtäglich bombardiert werden, zu hinterfragen.

    Beste Grüße

    Felix

     

    Zum Schluss noch eine Service Information: Das SatoshiPay Plugin (Stellar Lumens. Was soll das?) wurde inzwischen verbessert und erweitert und deshalb werde ich dieses in den kommenden Posts wieder einbinden.  Falls Du auch einen Blog, YouTube Kanal, Twitch Kanal, oder ähnliches hast, kannst Du Dir SatoshiPay hier mal genauer ansehen.

     

    Ansonsten ist das eine gute Methode mir einen kleinen Obolus dazulassen und ein Gefühl dafür zu bekommen, wie es ist mit einer Kryptowährung zu bezahlen.

  • Humboldt4C Start-ups: Digify

    Humboldt4C Start-ups: Digify

    Zusammen mit dem Humboldt4C in Lüdenscheid habe ich eine kleine Videoreihe realisiert. Das Humboldt4C ist ein moderner Co-Working Space im Zentrum der Stadt Lüdenscheid. Hier können sich Gründer und Entrepreneure zusammenfinden um gemeinsam an neuen Ideen zu arbeiten. Ziel der Videoreihe war es zunächst das Konzept zu erörtern. Anschließend wurden einige Gründer portraitiert, welche mit dem 4C assoziiert sind.

  • Humboldt4C Start-ups: Herr von Fuchs

    Humboldt4C Start-ups: Herr von Fuchs

    Zusammen mit dem Humboldt4C in Lüdenscheid habe ich eine kleine Videoreihe realisiert. Das Humboldt4C ist ein moderner Co-Working Space im Zentrum der Stadt Lüdenscheid. Hier können sich Gründer und Entrepreneure zusammenfinden um gemeinsam an neuen Ideen zu arbeiten. Ziel der Videoreihe war es zunächst das Konzept zu erörtern. Anschließend wurden einige Gründer portraitiert, welche mit dem 4C assoziiert sind.

     

  • Humboldt4C Start-ups: Goj & Goj

    Humboldt4C Start-ups: Goj & Goj

    Zusammen mit dem Humboldt4C in Lüdenscheid habe ich eine kleine Videoreihe realisiert. Das Humboldt4C ist ein moderner Co-Working Space im Zentrum der Stadt Lüdenscheid. Hier können sich Gründer und Entrepreneure zusammenfinden um gemeinsam an neuen Ideen zu arbeiten. Ziel der Videoreihe war es zunächst das Konzept zu erörtern. Anschließend wurden einige Gründer portraitiert, welche mit dem 4C assoziiert sind.

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