Brauchen wir wirklich in jeder App einen integrierten Assistenten, oder ist das Ganze nur ein gigantischer Marketing-Hype? Über den tatsächlichen Mehrwert von KI-Tools im Alltag wird viel gestritten, oft ohne zu hinterfragen, wer am Ende wirklich profitiert. Während die Technik in meinem Business als Video-Entrepreneur bereits ein fester Anker ist, stelle ich mir für die breite Masse eine kritische Frage: Ist es ein echter Fortschritt oder trainieren wir hier nur Systeme auf unsere eigenen Kosten?
KI-Tools im Arbeitsalltag: Mein persönlicher Gamechanger
Wie ich in einigen Beispielen beschrieben habe, nutze ich KI-Tools auf täglicher Basis und diese erleichtern mir das Leben ungemein. Sei es für triviale Office-Aufgaben, Redaktionsaufgaben oder zum Brainstorming: Für mich ist dieses KI Thema eine enorme Arbeitserleichterung.
Aber wie sieht es im Alltag aus? Wo liegt der Mehrwert von KI für den Durchschnittsnutzer? Klar, KI kann als erweiterte Suchmaschine dienen, aber ist das wirklich besser als eine normale Google-Suche? Und was sonst? Termine verwalten oder Essenspläne erstellen? Dafür gibt es bereits einfache Lösungen ohne KI.
Training auf Kosten der Nutzer?
Ich frage mich, wo die breite Nutzerbasis für KI-Anwendungen herkommen soll. Vielleicht ist die Integration von KI in alle möglichen Apps und Systeme nur ein Weg, um Sprachmodelle zu trainieren. Denn KI-Systeme sind heute nicht wirklich intelligente, sondern komplexe Algorithmen, die von großen Datenmengen abhängig sind. Trainieren wir also auf Kosten der Allgemeinheit Systeme, von denen nur wenige profitieren?
Das Ende des KI-Hypes?
An dieser Stelle scheint der KI-Hype an seine Grenzen zu stoßen. Es fehlt an konkreten Anwendungsfällen, die einen echten Mehrwert für den Alltag bieten. Vielleicht müssen wir uns von der Vorstellung verabschieden, dass KI bald alles revolutionieren wird.
n der professionellen Videoproduktion ist der Nutzen klar messbar: Aufgaben, die früher Stunden dauerten (wie das Transkribieren oder Maskieren), erledigt die KI in Sekunden. Das schafft Raum für das Wesentliche – die Kreativität. Doch im privaten Bereich verschwimmen die Grenzen. Oftmals erzeugen diese Tools neue Bedürfnisse für Probleme, die wir ohne sie gar nicht hätten. Zudem dürfen wir nicht vergessen, dass jede Eingabe ein Training für Algorithmen ist, deren Geschäftsmodell auf der Kommerzialisierung unserer Daten basiert. Echter Mehrwert entsteht erst dann, wenn wir die KI als Werkzeug führen, statt uns von ihr durch den digitalen Alltag steuern zu lassen.
