Schlagwort: Filmproduktion

Behind the Scenes, Making-of, Geschichten über meine Filmproduktionen.

  • Fehler passieren und das ist okay!

    Es gibt Tage, an denen einfach nichts so richtig läuft. Während das im Alltag meistens so weggesteckt wird, sind Fehler im Business gefühlt unverzeihlich. Dabei ist es vollkommen okay, wenn auch mal etwas nicht klappt. 

    Aus Fehlern lernen?

    Erst kürzlich ist mir bei einem Dreh ein technischer Fehler unterlaufen, der nicht sein gemusst hätte. Die Suche nach der Ursache ist dabei beinahe ein Rätsel. Über einen Drehtag passiert einfach zu viel. Auch eine Korrektur in der Post-Production gestaltete sich als unmöglich. Was blieb, war den Fehler zuzugeben und eine alternative Lösung anzubieten. Aber warum fühlt es sich häufig so schwer an, diesen Weg zu gehen?

    Ein kulturelles Problem?

    Ich glaube, unsere Gesellschaft hier in Deutschland ist zu sehr auf eine genaue Anleitung im Job und Leben getrimmt. Das bedeutet, dass wir keine wirkliche Fehlerkultur haben und diese als Versagen oder Unfähigkeit wahrgenommen werden. Diese Sozialisierung ist systemisch und wenn ich in anderen Ländern unterwegs bin, dann wird dort viel offener mit Problemen, insbesondere im Arbeitskontext umgegangen. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Arbeit hierzulande als wesentlicher Aspekt des Alltagslebens wahrgenommen wird? Ein Fehler kommt einem persönlichen Versagen und damit einem Wertverlust gleich. Das ist ein massives Problem für das eigene Ego.

    Aus Fehlern lernen

    Wenn die Fehlerkultur also ein Ego-Management-Problem ist, dann sollten wir zuerst darüber nachdenken, wie stark die Arbeit mit der eigenen Existenz verknüpft wird. Wahrscheinlich täte es uns gut, ein bisschen weniger Wert auf Perfektionismus und pseudo-optimale Lösungen zu setzen und mithilfe von Try and Error neue Wege zu gehen. Ich glaube, da ist die Kreativwirtschaft insgesamt etwas anders gepolt. Trotzdem sollte es nicht einem persönlichen Versagen gleichkommen, wenn man im Job mal was falsch macht. Die meisten Fehler sind im Nachhinein zwar ärgerlich, aber kein Weltuntergang. 

    In meinem Fall wurde ein Nachdreh organisiert und der Fehler beseitigt. Das dauerte zwar etwas länger, aber hat außerdem Platz für Verbesserungen geboten.

  • Das Demo-Reel: 60 Sekunden, unendlich viele Geschichten!

    Das Demo-Reel: 60 Sekunden, unendlich viele Geschichten!

    Wenn ihr regelmäßig meine Webseite besucht, wird euch sicherlich mein neues Demo-Reel aufgefallen sein. In diesem Beitrag will ich dazu ein paar Gedanken festhalten, weshalb das so aussieht, wie es aussieht und wie man eine Story in ca. 30 Sekunden erzählen kann.

    Warum brauche ich ein Demo-Reel?

    Ein Demo-Reel (auch Showreel oder Directors Reel) ist ein kleiner Zusammenschnitt der besten Szenen und Bilder der eigenen kreativen Arbeit. Auch im Bereich Schauspiel ist so etwas üblich. Kurz gesagt ist das eine bewegliche Visitenkarte, welcher die eigenen Fähigkeiten praktisch demonstriert. Deshalb darf das Reel auch nicht länger als 60 Sekunden sein. Potentielle Kundinnen und Kunden können sich so ein schnelles Bild machen, ob der Stil passt und ob auf dieser Basis eine Zusammenarbeit sinnvoll ist. 

    All about the Looks

    Aus diesem Grund ist es wichtig, den persönlichen Stil im Reel zu präsentieren. Natürlich lässt sich Inspiration von außen heranziehen. Profis erkennen aber sofort, ob das Gezeigte authentisch ist oder eine Kopie – spätestens dann, wenn es zu einer Zusammenarbeit kommt. Ein Demo-Reel ist auch eine Spielwiese für kreative Experimente oder einfach um ein paar Dinge auszuprobieren. Am Ende geht es darum, zu überzeugen. Warum also nicht ein paar Risiken eingehen und völlig neue Ideen ausprobieren? Wichtig ist, dass aus all diesen Zutaten ein ansprechendes Gericht wird.

    Story in 30 Sekunden?

    Doch die schönsten und kreativsten Bilder sind nutzlos, wenn es dazu keinen Kontext gibt. Die größte Herausforderung ist es meiner Meinung nach, innerhalb kurzer Zeit eine konsistente Story zu erzählen. Auch das gehört zum Handwerk dazu. Im Sinne meines Slogans “Deine Geschichte, Dein Film” habe ich mir also eine leere Seite vorgestellt und mich gefragt: Was macht eigentlich eine gute Geschichte aus und wie konnte ich diese in der Vergangenheit gestalten? Schnell kam ich dadurch auf einige Schlagworte, die ich in das Reel integriert habe und anhand derer ich die Komposition realisiert habe. Wenn ich also einen Tipp geben müsste, würde ich diesen so formulieren: Was macht deine Arbeit aus und was begeistert dich daran? Was könnte dem spezifischen Kundensegment gefallen und wie sehe ich die Zukunft meiner Arbeit? 

    Lasst mir gerne Feedback zum Reel da. Falls ich euch mit meiner Arbeit überzeugen konnte, kontaktiert mich auch gerne per Mail. Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit!

  • Neulich in Müschede Staffel 4

    Neulich in Müschede Staffel 4

    Auch in diesem Jahr habe ich wieder mit dem Schützenverein St. Hubertus in Müschede ein paar kleine Filme realisiert. Während die Dreharbeiten im letzten Jahr eine konsistente Story zeigen, wurden für dieses Jahr einzelne kleine Videos realisiert. 

    Bei diesen kurzen Videos ist es aber nicht weniger komplex eine logische, nachvollziehbare und am Ende witzige Story zu entwickeln. Dabei ist es manchmal sogar deutlich schwerer, so etwas in wenigen Sekunden zu realisieren, als wenn eine längere Exposition zur Verfügung steht. Charaktere und Motive müssen sofort greifbar sein und ins Auge springen.

    Das Wichtigste ist jedoch: Am Ende muss ein Lacher stehen. Es ist immer wieder eine Herausforderung, Texte auf eine visuelle Ebene zu transportieren. Das ist uns auch in diesem Jahr wieder gelungen.

  • Kindergarten in Holzbauweise mit ISOWOOD

    Kindergarten in Holzbauweise mit ISOWOOD

    Mit ISOWOOD begeleite ich den Bau eines nachhaltigen und inklusiven Kindergartens in Holzbauweise in der Stadt Radevormwald. Für die Dokumentation des Aufbaus haben wir ein Interview mit der zuständigen Architektin und einige Impressionen der Baustelle realisiert. Das Video sollte die Hintergründe des Baus kontextulalisieren und zeigen, warum eine nachhaltige Bauweise auch für öffentliche Gebäude eine sinnvolle Lösung ist.

    Falls ihr euch für eine Zusammenarbeit interessiert oder mehr Informationen zum Projekt benötigt, könnt ihr mich hier kontaktieren: https://felixvideo.de/contact/

    RELATED LINKS
  • Nachhaltiges Bürogebäude mit ISOWOOD

    Nachhaltiges Bürogebäude mit ISOWOOD

    In Zusammenarbeit mit ISOWOOD habe ich eine kurze Dokumentation und Kundeninterview beim Bau eines nachhaltigen Bürogebäudes realisiert. Wir haben versucht, dass Video kurz und prägnant zu halten, sodass die relevantesten Fragen beantwortet werden. Gleichzeitig sollte sichtbar werden, wie schnell ein modernes und nachhaltiges Bürogebäude gebaut werden kann. Drohnenaufnahmen rundeten die optischen Eindrücke der Baustelle ab.

    Für mehr Informationen und Interesse an einer Zusammenarbeit, könnt ihr mich hier kontaktieren: https://felixvideo.de/contact/

    RELATED LINKS:
  • Neulich in Müschede Staffel 3

    Neulich in Müschede Staffel 3

    Mittlerweile sind die Filmprojekte mit den Schützen in Müschede zu einer Konstanten in meiner Arbeit geworden. Dabei ist es immer wieder erstaunlich, was dabei herauskommen kann, wenn ein paar kreative Ideen in einen Topf geworfen werden. Im vergangenen Jahr wurde aus den einzelnen Ideen eine Mini-Serie im Stile von “Tatort”. 

    Vor dem Dreh werden noch letzte Details besprochen und die Location abgesperrt.

    Damit veränderte sich auch der Produktionsaufwand für die Filme, sodass nicht nur viel mehr Schauspielerinnen und Schauspieler sowie Helfer vor Ort waren. Auch die wechselnden Locations waren eine Herausforderung. Durch die recht strikte Organisation und vorgefertigte, klare Skripte ließ sich aber alles an einem Tag abdrehen. Allerdings würde ich das nicht als optimal für ein Projekt in diesem Umfang bezeichnen.

    Die Perspektive hinter der Kamera. Am Rand erkennt ihr die recht aufwändige Beleuchtung für dieses Video.

    Was hierdurch nahezu komplett weggefallen ist, sind beispielsweise spontane Ideen oder Ergänzungen. Insgesamt ist ein solches Projekt von sehr straffer Organisation und Vorausplanung abhängig. Die Ergebnisse sollten allerdings auch für sich sprechen. “Tatort Müschede” kam jedenfalls erneut sehr gut an. Angucken könnt ihr euch das Ganze hier natürlich auch, in absteigender Reihenfolge. Falls euch gefällt, was ihr seht und ihr mir Feedback oder eine Anfrage senden wollt, nutzt gerne mein Kontaktformular oder schreibt mir eine Mail.

  • Zeit, Wachstum und die Arbeit als Freiberufler

    In diesem Beitrag möchte ich meine Perspektive auf die Arbeit als Freiberufler teilen und erläutern, warum die Beauftragung von externen Dienstleistern wie mir für Unternehmen so wertvoll sein kann. Im Zentrum steht dabei ein Faktor, der in der heutigen Wirtschaft eine Schlüsselrolle spielt: die Zeit.

    Arbeitsteilung: Ein Eckpfeiler der modernen Wirtschaft

    Unsere moderne (Post-)Industriegesellschaft hat sich maßgeblich durch Arbeitsteilung entwickelt. Schon in der Geschichte spielen Handelsbeziehungen eine wichtige Rolle für den globalen Wohlstand. Aber nicht nur der Austausch von Waren, sondern auch die Verteilung von Aufgaben auf Spezialisten ist entscheidend für langfristiges Wachstum.

    Daher ist es sinnvoll, bestimmte Aufgaben auszulagern – besonders für Selbstständige und kleinere Unternehmen, die oft gezwungen sind, viele Aufgaben selbst zu übernehmen. Die Frage ist dann: Welche Aufgaben sollten intern erledigt und welche ausgelagert werden? Unternehmensgröße, Schwerpunkt und Kosten spielen hierbei eine Rolle. Lohnt sich ein dauerhaftes Gehalt für einen internen Experten, oder ist die punktuelle Beauftragung eines Freiberuflers eine effizientere Lösung, die langfristige Beziehungen ermöglicht?

    Zeit: Ein Wert jenseits des Geldes

    Neben rein wirtschaftlichen Überlegungen steht ein unschätzbarer Wert im Raum: unsere Zeit. „Zeit ist Geld“, heißt es oft. Aber nicht alles, was glänzt, ist Gold. Zeit steht auch für Qualität. Ein Cheeseburger, der in einer Minute produziert wird, kann geschmacklich nicht mit einem 12 Stunden lang geschmorten Pulled Pork mithalten.

    Für Unternehmen geht es also nicht nur um Kosteneinsparungen, sondern um eine effiziente und sinnvolle Verteilung der Zeit. Das gilt insbesondere für spezialisierte Tätigkeiten wie Videoschnitt (kleiner Seitenhieb auf meine Dienstleistung, hehe), Design, wissenschaftliches Arbeiten und andere Bereiche, die tiefgehendes Fachwissen erfordern.

    Die Beauftragung von Freiberuflern, die dieses Wissen bereits besitzen und Unternehmen beratend zur Seite stehen können, ist daher eine kluge Investition.

    Zeit als Motor für Wachstum und Qualität

    Ich bin überzeugt, dass Zeit ein wesentlicher Bestandteil von herausragender Qualität ist – sei es in der Dienstleistung oder im Produkt. Gleichzeitig ist eine hohe Qualität ein Merkmal von Wohlstand (solide Verarbeitung, exzellente Versorgung, zwischenmenschliche Beziehungen).

    Aber wie passt das mit dem Thema Wachstum zusammen? Verlangsamt mehr Zeit nicht zwangsläufig das Wachstum? Hier kommt erneut die Verlagerung von Aufgaben an externe Freiberufler und Dienstleister ins Spiel. Wenn ein Unternehmer FELIXVIDEO für eine Videoproduktion beauftragt, z.B. für E-Learning-Videos, spart er diese Zeit im eigenen Unternehmen. Er kann sich auf die Entwicklung von Produkten und Projekten konzentrieren, während ich mich zuverlässig um die Videoerstellung kümmere.

    Am Ende geht es nicht nur um quantitatives, sondern auch um qualitatives Wachstum. Um eine Diversifizierung von Projekten zu erreichen.

  • Die Frage nach der Relevanz: Was wirklich zählt in der Content-Erstellung

    Beim Verfassen des nächsten Blogeintrags kam mir das Thema „Relevanz“ wieder einmal in den Sinn. Was bedeutet „relevant“ eigentlich? Was ist für mich relevant? Und, noch wichtiger: Was ist für dich, meinen potenziellen Kunden oder Leser, wirklich relevant? Diese Frage möchte ich in diesem Beitrag kurz beleuchten.

    Was bedeutet Relevanz?

    Eine kurze Recherche auf einer beliebigen Suchmaschine zeigt, dass „Relevanz“ besonders in der Werbewirtschaft eine wichtige Rolle spielt. Google selbst definiert Relevanz in einem eigenen Dossier als das, „was der Nutzer wahrscheinlich sucht.“ Das ist, gelinde gesagt, ziemlich schwammig. Der Duden beschreibt Relevanz als „Bedeutsamkeit in einem bestimmten Zusammenhang.“ Auch diese Definition finde ich ziemlich sparsam und wenig greifbar.

    Könnte Relevanz also eine Art Voodoo sein?

    Oder ist es vielleicht doch mehr als nur ein Schlagwort der Werbeindustrie? Ich komme meinen eigenen Überlegungen zum Thema näher, wenn ich mir die Frage stelle, welche Inhalte für den Kunden (Leser, Zuschauer) wirklich interessant und hilfreich sein könnten. Aber genau das macht die Sache so knifflig. Was ist wirklich interessant für dich? Was möchtest du sehen, wenn du diesen Blog besuchst oder meinen YouTube-Kanal abonnierst? Da ich, wie jeder, in meiner eigenen Filterblase gefangen bin und beispielsweise den Feinheiten des Videoschnitts vielleicht mehr abgewinnen kann als viele andere, ist es eine echte Herausforderung, hier relevante Inhalte zu liefern. Manche „Werbe-Gurus“ schlagen vor, einfach alles aus dem (Geschäfts-)Alltag zu dokumentieren und ohne große Filter zu veröffentlichen (Masse statt Klasse?). Aber ist das wirklich die Lösung? Will ich nicht lieber einen klaren Mehrwert bieten mit dem, was ich in die digitale Welt entlasse? Müssen wir wirklich jeden Content zwanghaft an Algorithmen anpassen, kurze Sätze und simpelste Sprache inklusive?

    Der Fokus auf den Mehrwert: Expertise, die sich auszahlt

    Während ich diese Zeilen tippe, muss ich zugeben, dass ich auf viele dieser Fragen noch keine abschließenden Antworten habe. Aber ich versuche weiterhin, Inhalte anzubieten, die ich selbst für interessant und hilfreich halte, in der Hoffnung, dass du das auch so siehst. Mein Credo ist: Weniger, aber dafür bessere Qualität. Das ist meiner Meinung nach zielführender, als das bloße Bespielen von Algorithmen. In meiner Arbeit als Videoproduzent hier im schönen Sauerland, liegt mein Fokus darauf, dir einen Mehrwert zu bieten – sei es durch eine professionelle Dokumentation deines Events oder durch die kreative Umsetzung deiner Unternehmensbotschaft.

  • Erinnerungen und ihre Filter

    Kürzlich habe ich eine Dokumentation über den Fotografen Andreas Gursky gesehen. Gursky ist bekannt für seine großformatigen Fotografien oft eher alltäglicher Orte. Durch den geschickten Einsatz von Perspektive – und natürlich ein wenig Bearbeitung – verleiht er seinen Fotos eine beeindruckende Monumentalität. Besonders interessant fand ich ein Interview im Film, in dem Gursky nach dem Wesen seiner Kunst gefragt wurde. Dabei ging es auch darum, wie wichtig es ist, Orte in Fotografien einzufangen, quasi Erinnerungen zu schaffen. Gurskys Antwort war, dass seine Fotos niemals wirkliche Erinnerungen seien, sondern lediglich Interpretationen dieser Orte.

    Eine kuratierte Wahrheit

    Meine Filme sind ja zu einem großen Teil Ausschnitte aus dem Leben meiner Kunden (also vielleicht sogar aus deinem Leben?). Und genau hier liegt das Problem: Diese Fragmente sind eben nur Ausschnitte. Niemals können diese Filme objektive Erinnerungen an ein Ereignis sein. Natürlich versuche ich, so viel wie möglich vom Tag einzufangen. Aber selbst wenn ich eine bestimmte Szene mit der Kamera festhalte, ist dieser Ausschnitt ein Moment, den ich als beachtenswert empfunden habe. Insofern ist ein Video von deinem Event immer auch eine kuratierte Erinnerung von mir.

    Ich finde diesen Gedanken gleichzeitig faszinierend und erschreckend. Er zeigt, welches Potenzial Medien zur Manipulation haben (man denke an Pressemitteilungen, die von PR-Sprechern verfasst werden). Natürlich stellt sich dann die Frage, inwieweit es überhaupt möglich ist, Erinnerungen objektiv zu konservieren, und welche ethischen Richtlinien wir dafür bräuchten. Auf der anderen Seite sind individuelle Erinnerungen ja ohneh immer subjektiv. Aber gilt das auch für Erinnerungen, die durch den Filter der Kamera aufgenommen wurden?

    Der Ruf nach Authentizität: Weniger Schein, mehr Sein

    Aus diesem Grund versuche ich in meiner Arbeit, diese „Filter“ so wenig wie möglich zu benutzen. Ich bemühe mich um authentische Bilder und vermeide übermäßige Verfremdung. Minimalismus spielt dabei eine wichtige Rolle für mich.

  • Minimalismus für Filmemacher und Content-Creator

    Minimalismus kann für Filmemacher und Content-Creator hilfreich sein. Es geht darum, sich auf das Wesentliche zu fokussieren. Außerdem verbindet sich Minimalismus für mich mit Effizienz und letztlich Kostenersparnis – wichtige Faktoren wenn es ums Geschäftsleben geht.

    Minimalismus für Filmemacher: Eine sinnvolle Verbindung

    Gegen Besitz an sich ist natürlich nichts einzuwenden. Im Zweifel lässt sich Überflüssiges ja immer noch verkaufen oder verschenken. Und falls du dich jetzt fragst, ob es sinnvoll ist, den eigenen Besitz zu reduzieren: Dafür ist es nie zu spät!

    Allerdings bringt das Filmemachen oft mit sich, eine Menge Equipment anzusammeln. Manche Dinge sind sinnvoll, andere weniger. Ich versuche bewusst, auf kompakte und vielseitige Ausrüstung zu setzen. Diese ist nicht nur oft günstiger, sondern auch flexibler einsetzbar. Es macht einen enormen Unterschied, ob man eine schwere Schulterkamera herumschleppt oder eine leichte spiegellose Systemkamera verwendet.

    Den größten Vorteil von Minimalismus merke ich aber beim Schneiden meiner Videos (und deiner, falls ich für dich arbeite). Zum einen bin ich überzeugt, dass ich durch diese minimalistische Herangehensweise meinen eigenen Stil finden und kultivieren konnte – einen wichtigen Eckpfeiler meiner Arbeit. Zum anderen finde ich, dass übertriebenes Editing zwar auf den ersten Blick beeindruckend wirken kann, sich aber oft schnell abnutzt. Da es mir wichtig ist, dass deine Erinnerungen oder dein Content auch in 10 Jahren noch gut aussehen, bemühe ich mich um einen zeitlosen Stil. Natürlich lasse ich mich vom aktuellen Zeitgeist inspirieren und baue auch mal die eine oder andere Spielerei ein, aber wie in vielen Lebensbereichen macht die Dosis das Gift.

    Weniger ist mehr: Effizienz und Klarheit

    Eine gesunde Portion Minimalismus entrümpelt den Alltag erheblich. Wenn du weniger Besitz anhäufst, brauchst du weniger Platz und eine kleinere Wohnung, was wiederum Mietkosten spart. Wenn du die Arbeit auf das Wesentliche reduzierst, bist du effizienter und verzettelst dich nicht in Nebensächlichkeiten. Ich habe festgestellt, dass ich durch bewusste Reduktion meine Ziele klarer formulieren konnte – sowohl im Privaten als auch im Geschäftlichen. Minimalismus ist meiner Meinung nach ein wesentlicher Grund, warum FELIXVIDEO wirtschaftlich erfolgreich ist.

    Auch wenn der Fokus hier nicht primär auf Filmemachen liegt, bietet das Buch Minimalismus: Der neue Leicht-Sinn von The Minimalists Inspiration*, wie Minimalismus in verschiedenen Lebensbereichen angewendet werden kann. Für Filmemacher und Content Creator kann dies helfen, den Fokus auf das Wesentliche zu legen und kreativen Ballast abzuwerfen.

    *Affilliate Link zu amazon ohne Mehrkosten