Digitaler Minimalismus im Business: Strategien zur Reduzierung von Accounts und zur Steigerung der Fokuszeit.

Digitaler Minimalismus: Mehr Freiheit, weniger Ballast

In einer Zeit, in der wir für fast jeden digitalen Service einen eigenen Account benötigen, wird digitaler Minimalismus im Business zu einer echten Überlebensstrategie. Als Minimalist versuche ich, meine Prinzipien von der physischen Welt konsequent in den digitalen Raum zu übertragen. Denn jeder überflüssige Login ist nicht nur ein potenzielles Sicherheitsrisiko, sondern raubt uns vor allem mentale Klarheit. In diesem Beitrag erfährst du, warum das „Ausmisten“ deiner Online-Präsenz dir ein großes Stück Freiheit und Sicherheit zurückgibt.

Datenflut und Sicherheitsrisiken

Als Minimalist versuche ich, meine Prinzipien auch auf den digitalen Bereich zu übertragen. Für fast jeden Dienst braucht man heute einen Login, was zu einer Datenflut führt, die Unternehmen bares Geld wert ist. Für uns Nutzer bedeutet das oft Kopfschmerzen, weil wir uns unzählige Passwörter merken müssen. Im Unternehmenskontext führt es zu organisatorischem Mehraufwand, um die Sicherheit all dieser Logins zu gewährleisten. Jeder Account ist zudem ein potenzieller Angriffspunkt für Hacker. Wir müssen also der IT-Sicherheit der Anbieter vertrauen und machen uns damit abhängig.

Digitaler Minimalismus für mehr Freiheit

Natürlich lassen sich nicht alle Dienste ohne Login nutzen, besonders wenn man Inhalte erstellt. Aber ich habe festgestellt, dass ich viele Services nur selten oder gar nicht nutze. Deshalb ist regelmäßiges Digital Decluttering sinnvoll: Löscht ungenutzte Accounts und lasst sie gemäß der DSGVO komplett löschen. Letzteres ist wichtig, um sicherzustellen, dass eure Daten wirklich vernichtet werden. Ich habe kürzlich mehrere Dienste „gepurged“ und dadurch ein Stück Freiheit zurückgewonnen. Es ist immer gut, die Unabhängigkeit des eigenen Unternehmens (und Privatlebens) von Drittanbietern zu stärken.

Vorgehensweise beim Digital Decluttering

  1. Liste erstellen: Erstellt eine Liste aller Dienste, bei denen ihr einen Account habt.
  2. Systematisch abarbeiten: Geht die Liste durch und stellt euch folgende Fragen:
    • Wann hast du ihn zuletzt genutzt?
    • Wozu brauchst du ihn?
    • Löschen: Ja oder Nein
  3. Löschen oder behalten: Entscheidet, ob ihr den Account löschen wollt oder nicht. Bei der Löschung unbedingt auf die DSGVO-konforme Löschung achten!

Transparenz ist wichtig

Mir ist aufgefallen, wie schwer es manche Unternehmen machen, Accounts zu löschen. Die Funktion ist oft versteckt oder umständlich gestaltet. Das sollte euch misstrauisch machen. Wenn ein Unternehmen die Accountlöschung erschwert, solltet ihr überlegen, ob ihr dort überhaupt einen Account haben wollt.

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