Schlagwort: Content-Strategie

Reichweite und Sichtbarkeit entstehen nicht durch Zufall. Hier erfährst du, wie du eine nachhaltige Content-Strategie für YouTube und Social Media planst, die deine Zielgruppe wirklich erreicht und langfristig bindet.

  • Content Creator werden 2026: Lohnt sich der Start heute noch?

    Content Creator werden 2026: Lohnt sich der Start heute noch?

    Beitrag als Audio-Podcast anhöhren.

    Ein neues Jahr beginnt und vielleicht hast du dir vorgenommen, endlich dein kreatives Projekt anzugehen: einen eigenen YouTube-Channel starten, auf Instagram aktiv werden oder einen Blog erstellen. Doch bei all der Masse an Inhalten im Netz fragst du dich vielleicht: Lohnt sich das überhaupt noch? Wird mein Content überhaupt gefunden und wie werde ich sichtbar? Wenn du Content Creator werden willst, ist dieser Beitrag eine kleine Orientierungshilfe für deine ersten Schritte im Online-Dschungel. Denn jeder fängt mal klein an – oft mit gar keinen Followern.

    Warum die Nische dein wichtigstes Werkzeug ist

    Ein Begriff, der immer wieder fällt, ist die „Nische“. Ich weiß, die Welt ist groß und sich auf ein einziges Thema zu fokussieren, klingt erst einmal einschränkend oder sogar langweilig. Aber dein Thema ist dein Aushängeschild. Egal ob Klemmbausteine, Kochen, Fotografie oder Häkeln: Du wirst erfolgreicher, je spezifischer du wirst. Meine Erfahrung ist, dass es für fast jedes noch so kleine Thema eine Zielgruppe gibt.

    Nehmen wir das Thema Klemmbausteine: Statt „alles“ zu zeigen, könntest du dich exklusiv auf Ritter-Modelle oder Weltraum-Serien spezialisieren. Oder beim Kochen: Statt allgemeiner Basics könntest du einen Kanal starten, der sich ausschließlich mit regionalen Suppen beschäftigt. Warum solltest du das tun? Weil Menschen im Netz nach Lösungen für spezifische Probleme suchen.

    So wirst du bei Google und YouTube gefunden

    Wenn du Content Creator werden willst, musst du verstehen, wie Menschen suchen. Jemand gibt bei Google vielleicht ein: „Lego Ritter Set mit Drachen und Pferden“. Wenn du genau dazu einen spezialisierten Blog betreibst, wird dein Beitrag in diesem Kontext gefunden. Oder bei den Suppen: „Einfache Suppe für den Schulanfang“.

    Weil du ein Experten-Portfolio zu diesem speziellen Thema hast, stufen dich die Algorithmen als relevant ein. Du musst dafür kein SEO-Profi sein. Es reicht oft schon, ein Thema zu finden, das du liebst, und die Fragen zu beantworten, die sich andere dazu stellen. Es ist wirklich so einfach: Fang mit dem an, was du weißt.

    Das Nischen-Haus: Raum für neue kreative Ideen

    Vielleicht hast du die Sorge, dass dir irgendwann die Luft ausgeht, wenn du dich nur in einer Nische bewegst. Ich vergleiche das gerne mit einem Haus: Deine Nische ist das Fundament und die Architektur des Hauses, das du baust. Wenn das Haus steht und du deine ersten Follower hast, kannst du anfangen, es einzurichten.

    Dein Esszimmer führt die Designsprache des Hauses fort, aber es spricht nichts dagegen, später einen völlig anders gestalteten Hobbyraum oder ein kreatives Gästezimmer hinzuzufügen. Das bedeutet: Wenn du eine Basis hast, kannst du auch mal andere Themen ausprobieren. Deine Follower sind anfangs wegen des Themas da, bleiben aber später oft wegen deiner Persönlichkeit. So kannst du organisch wachsen, ohne dein Kernkonzept zu verraten.

    Der beste Zeitpunkt zum Starten ist jetzt

    Content zu erstellen fühlt sich am Anfang oft wie eine Einbahnstraße an, in der man gegen eine Wand redet. Aber aus dieser Straße ergeben sich mit der Zeit viele neue Wege, die du erkunden kannst. Das Wichtigste ist am Ende aber vor allem eins: Grüble nicht zu lange über die perfekte Strategie nach. Wenn du Content Creator werden willst, dann fang einfach an!

  • Vorteile eines Unternehmensblogs: Warum ich 2026 immer noch schreibe

    Vorteile eines Unternehmensblogs: Warum ich 2026 immer noch schreibe

    Vor einiger Zeit habe ich mich selbst gefragt: „Warum blogge ich?“ Was soll das Ganze hier? Falls du diesen Blog schon länger verfolgst oder gerade neu dazugestoßen bist: Ich schreibe hier hauptsächlich persönliche Notizen und Gedanken zu den Themen Kreativität, Videografie und Unternehmertum nieder. Das dient natürlich meiner persönlichen Reflexion, aber es ist auch Werbung in eigener Sache. Schließlich sind solche Artikel eine hervorragende Methode, um im Google-Ranking zu steigen und meine Expertise zu beweisen – weshalb ich jedem Unternehmen rate, regelmäßige Blogs zu veröffentlichen.

    Der Blog als kreatives Trainingslager

    Für mich ist dieser Blog jedoch mehr als nur ein Mittel zum Zweck. Letztes Jahr habe ich beispielsweise die Challenge gemacht, jede Woche einen Artikel zu veröffentlichen. Dabei ging es mir vor allem darum, meinen Schreibstil zu verbessern und meine vielfältigen Tätigkeiten zu kontextualisieren. Mir persönlich hat das extrem gutgetan, auch wenn ich nicht behaupten kann, dass sich das sofort auf meinen Umsatz ausgewirkt hat.

    Wenn ich also die Frage stelle, „Warum blogge ich?“, dann ist die Antwort immer in den Kontext meiner persönlichen Entwicklung eingebunden. Über die Monate habe ich diesen Ankerpunkt – meinen Schreibstil zu verbessern – aus den Augen verloren und das Bloggen schleifen lassen. Zugegeben, es war nicht immer viel los, und die Frage ist dann immer, wie viel es eigentlich zu berichten gibt.

    Gedanken manifestieren, Mehrwert schaffen

    Letztlich sind viele dieser Zeilen auch eine Art Gedankenspiel: Viele einzelne Ideen werden in einem Artikel zusammengefasst, und am Ende entsteht hoffentlich etwas Lesenswertes. Es ist die pure Freude am Schaffen.

    Ich blogge also, weil es mir persönlich gut tut, meine flüchtigen Gedanken in geschriebener Form zu manifestieren. Ich blogge, weil ich meinen Lesern einen Mehrwert bieten und sie inspirieren möchte. Und ich blogge, weil ich langfristig von dieser kreativen Übung profitiere, indem ich meinen Geist schärfe und meine Expertise transparent mache. Das ist der wahre Grund. Vielleicht ist das auch ein Grund für dich, selbst einmal mit dem Bloggen anzufangen? 😊

    Warum ein Blog für Unternehmen 2026 unverzichtbar ist:

    • Expertise-Beweis: Komplexe Themen (wie Videoproduktion) lassen sich tiefergehend erklären als in einem Kurzvideo.
    • SEO-Anker: Blogposts bilden das Fundament für das organische Ranking bei Google.
    • Content-Recycling: Ein guter Blogartikel liefert das Skript für 3-5 YouTube Shorts oder Reels.
    • Persönliches Branding: Leser bauen Vertrauen zur Persönlichkeit hinter der Agentur auf.
  • Meine besten Tipps für deine Videos und Fotos

    Meine besten Tipps für deine Videos und Fotos

    Ich bekomme immer wieder E-Mails und Nachrichten, in denen mich Leute fragen, wie sie ihre Aufnahmen ohne teures Equipment optimieren können. Deshalb habe ich Kostenlose Guides für bessere Videos und Fotos erstellt, in denen ich mein Praxiswissen aus vielen Jahren Videoproduktion teile. Oft geht es dabei gar nicht um Profi-Technik, sondern um die Grundlagen: Wie fange ich an, wie erzähle ich eine fesselnde Geschichte und wie sorge ich dafür, dass meine Aufnahmen einfach professioneller aussehen?

    Die Wahrheit ist: Du brauchst keine teure Ausrüstung oder ein Filmstudium, um großartige Videos zu erstellen. Es geht um Wissen, um ein paar simple Tricks und darum, dich auf die Essenz einer Geschichte zu konzentrieren. Mir ist es ein echtes Anliegen, mein Wissen aus vielen Jahren Videoproduktion zu teilen. Deshalb habe ich etwas für dich vorbereitet.

    Was du in den kostenlosen Guides lernst:

    • Urlaubsfilme: Wie du aus hunderten Handy-Clips eine fesselnde Geschichte schneidest.
    • Filmreife Momente: Die Kunst der „epischen Einstellungen“ – auch mit dem Smartphone.
    • Equipment-Hacks: Warum Wissen wichtiger ist als teure Kameras.

    Praxiswissen zum Download: Kostenlose Guides für Video und Foto

    Ich habe zwei kostenlose Guides erstellt, in denen ich mein Wissen ohne unnötigen Schnickschnack weitergebe. Hier geht es nicht um komplizierte Theorie, sondern um praxisnahe Tipps, mit denen du direkt loslegen kannst.

    Mein erster Guide, „Best Practices Urlaubsfilme: Dein Guide für unvergessliche Erinnerungen“, ist für alle, die hunderte von Urlaubsvideos auf dem Handy haben und nicht wissen, was sie damit anfangen sollen. Wir verwandeln deine Reiseerinnerungen in eine fesselnde Geschichte, die wirklich in Erinnerung bleibt.

    Der zweite Guide, „Epische Einstellungen für Alle! Dein Guide für filmreife Momente“, ist für dich, wenn du deine Videos nicht nur gut, sondern „episch“ aussehen lassen willst. Ich zeige dir, wie du auch mit deinem Smartphone oder einer kleinen Kamera beeindruckende, filmreife Aufnahmen zaubern kannst.

    Einfach herunterladen und loslegen

    Ich möchte dich inspirieren und dabei helfen, deine Skills zu verbessern. Die kostenlosen Guides sind mein Beitrag, um dich auf deinem kreativen Weg zu unterstützen. Sie sind der perfekte Start, egal ob du ein neues Hobby beginnst oder den ersten Schritt in Richtung YouTube-Kanal wagst.

  • Via Negativa für Content Creator

    Via Negativa für Content Creator

    Mein Festival-Sommer nähert sich dem Ende. Bei der Sichtung meiner Aufnahmen wurde mir klar, dass das Prinzip der Via Negativa für Content Creator der Schlüssel zu besseren Ergebnissen ist. Anstatt immer mehr hinzuzufügen, konzentriere ich mich darauf, das Unnötige wegzulassen und mich auf das wesentliches zu konzentrieren. In diesem Beitrag erkläre ich dir, wie dieses stoische Konzept deine Content-Produktion effizienter macht.

    Was ist die Via Negativa?

    Ganz grob übersetzt bedeutet die Via Negativa nichts anderes, als sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und unnötigen Ballast loszuwerden. Das gilt für Erfolg, Gelassenheit und eben auch für gute Erinnerungen. In der Content-Erstellung heißt das: Inhalte müssen reduziert werden. Das bedeutet nicht, dass nur wenige Bilder oder Clips mit der Kamera erstellt werden sollten. Es bedeutet, dass die schiere Menge an Aufnahmen nicht ausschlaggebend für das Endprodukt ist. Viel wichtiger ist eine bewusste Auswahl der stärksten Momente.

    Reduktion für eine bessere Erinnerung

    Um auf mein Festival-Beispiel zurückzukommen: Ich habe mit meiner GoPro unzählige Clips erstellt, um daraus eine Erinnerung zu schneiden. Am Ende reduziert sich nicht nur die Laufzeit, sondern auch die Summe der Clips auf nicht mehr als 15. Ich habe sie bewusst stark reduziert und mir ein Zeitlimit von maximal zwei Minuten gegeben. Mein Video soll schließlich nicht den Tag eins zu eins replizieren, sondern eine Repräsentation meiner eigenen Erinnerung an die Ereignisse sein. Und auch hier ist es ja so, dass sich unser Gehirn nicht an jedes Detail erinnern kann.

    Weniger ist mehr – auch im Content-Zirkus

    Ich denke, dass sich das Konzept der Via Negativa auf viele Situationen im Leben übertragen lässt. Auch vor dem Hintergrund einer immer komplexer werdenden Welt und einem endlosen Strom an Bildern und Videos erscheint mir „weniger ist mehr“ doch sehr angemessen. Wenn wir unsere Inhalte reduzieren und uns auf die Essenz konzentrieren, bleiben die Erinnerungen wirklich präsent. So gehen sie nicht im Heuhaufen des Medienzirkus verloren und werden zu echten, wertvollen Erinnerungen.

    Dieser Beitrag ist Teil meiner Serie über Stoizismus für Kreative. Bald findest du hier eine Übersicht aller Lektionen.

  • So wirst du besserer Content Creator

    So wirst du besserer Content Creator

    Wie erstelle ich besseren Content? Die Frage klingt simpel, ist aber essentiell, wenn man darüber nachdenkt, in irgendeiner Form Content Creator zu werden. Content Creation ist ein dynamisches Feld im Dienstleistungssektor und kann unglaublich viele, spannende Formen annehmen. Allerdings werden Inhalte nur dann wirklich konsumiert, wenn sie einen Mehrwert bieten oder qualitativ hochwertig sind. Der Schlüssel dazu liegt in der wöchentlichen Content-Erstellung.

    Privat oder Öffentlich: Der erste Schritt zur Konsistenz

    Bevor du dich in die Öffentlichkeit wagst, ist es zunächst wichtig, ein klares Ziel zu haben. Überlege dir, ob dein Content primär privat sein oder öffentlich geteilt werden soll. Für den Anfang ist es sicherlich immer besser, im Privaten zu experimentieren und deine Kreationen mit Freunden und Familie zu teilen. Das gilt für nahezu jede Form von Content – egal, ob es Texte, Fotos, Videos oder Ähnliches ist. Es geht vor allem um die Übung und darum, ein Gefühl für die Erstellung von Inhalten zu entwickeln. Freunde und Familie werden dir auf Nachfrage konstruktive Kritik geben, und du hast einfach weniger Druck von außen. Denn wenn du dich in die Öffentlichkeit begibst, wird selbst bei der besten Leistung immer irgendjemand etwas daran auszusetzen haben. Das liegt leider in der Natur der Kommunikation im pseudo-anonymen Internet.

    Bleib konsequent: Warum wöchentlicher Content zählt

    Wahrscheinlich ahnst du es jetzt schon, denn jetzt kommt der altbekannte Spruch: Übung macht den Meister! Es geht beim Weg zu besseren Inhalten in Wahrheit nämlich nicht um Perfektion oder den Ort, wo du deine Inhalte teilst, sondern darum, überhaupt etwas zu erschaffen. Und das geht nur mit einer gewissen Regelmäßigkeit. Es ist sehr wichtig, dass du konsequent konsistent Inhalte erstellst – egal für wen. Dabei sollte dein Fokus sein, wenigstens einmal pro Woche irgendetwas zu schaffen. Sei es ein Tweet, ein Bild, ein kurzes Video. Auch eine Notiz im Tagebuch oder ein Blogbeitrag gehören dazu. Ich kann nur immer wieder DougDougDougs Guide für neue Content Creator empfehlen. Auch hier wird darauf gepocht, konstant Inhalte zu erschaffen und so die wöchentliche Content-Erstellung zu etablieren.

    3 Schritte für wöchentliche Konsistenz:

    • Privater Start: Experimentiere zuerst im geschützten Rahmen (Freunde/Familie), um Druck rauszunehmen.
    • Micro-Content: Verpflichte dich zu einem kleinen Output pro Woche (Tweet, Bild oder Notiz).
    • Lerneffekte nutzen: Dokumentiere deine Hürden (Organisation, Blockaden) als eigenen Content.

    Die ultimative Methode für besseren Content

    Konsequent konsistent zu erschaffen ist mit Abstand die beste Methode, um aktiv als Content Creator erfolgreich zu werden. Du wirst über die Dauer nicht nur bessere Inhalte erstellen, sondern kannst dir auch ein gutes Bild davon machen, wie aufwändig der „Job“ als Content Creator ist. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es gar nicht einfach ist, Ideen zu skizzieren, die auch die Öffentlichkeit interessieren. Ich habe das im letzten Jahr versucht, indem ich wöchentliche Blog-Beiträge und jede zweite Woche YouTube-Inhalte veröffentlicht habe. Es war eine stressige Zeit, aber ich konnte viel über meinen Workflow lernen und natürlich auch über die Plattformdynamiken.

    Bei dieser Reise wirst du nicht nur auf kreative Blockaden stoßen, sondern auch auf Organisationsprobleme. Das Gute ist, dass du auch diese Herausforderungen als Content verwerten kannst, wenn du dir deine eigenen Gedanken dazu machst. Das hilft dir nicht nur dabei, deine Inhalte zu verbessern, sondern schärft auch deinen Geist. Und das ist doch eine wunderbare Sache, die durch wöchentliche Content-Erstellung erst möglich wird!

  • Kreative Arbeit ist Annäherung: Warum Perfektion ein Mythos ist 

    Kreative Arbeit ist Annäherung: Warum Perfektion ein Mythos ist 

    Als Kreativschaffende sind wir ständig mit der Herausforderung konfrontiert, vage Ideen in Ergebnisse zu verwandeln. Oft blockieren wir uns dabei selbst. In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du deinen eigenen Perfektionismus überwinden und Kreativität neu entfachen kannst, indem du Arbeit als Prozess der Annäherung begreifst, statt einem unerreichbaren Ideal nachzujagen.

    Eine solche Situation hatte ich erst kürzlich bei meinem letzten Auftrag. Es sollte ein „cinematischer“ Stil werden. Und genau dieser Begriff „cinematisch“ ist das Problem. Was versteht man darunter genau? Ist meine Vorstellung dieselbe wie die des Kunden? Geht es um einen Orange/Teal-Filter? Oder doch um ein bisschen Grain und einen entsättigten Look?

    Warum Perfektionismus deine Projekte bremst:

    • Vermeidungsverhalten: Aus Angst vor Fehlern fangen wir gar nicht erst an.
    • Verlust des Spieltriebs: Der Fokus auf das fertige Produkt killt den experimentellen Dialog.
    • Wirtschaftliche Ineffizienz: Die letzten 5 % Perfektion fressen oft 50 % der Zeit.

    Unpräzise Anforderungen: Die wahre Herausforderung kreativer Arbeit

    Vielleicht klingt das jetzt nach einem massiven Problem – Geschmäcker sind eben verschieden. Doch als Kreativschaffende sollten wir solche diffusen Anforderungen als Herausforderung und als den eigentlichen Kern unserer Arbeit begreifen. Schließlich ist es unser Auftrag, etwas zu erschaffen und die Welt ein Stück bunter zu machen. Gleichzeitig bietet genau das eine fantastische Möglichkeit zum Experimentieren und um verschiedene Stile auszuprobieren.

    Auf der wirtschaftlichen Seite ist es dabei natürlich wichtig, diesen kreativen Annäherungsprozess einzukalkulieren. Es sollte daher nicht verwunderlich sein, warum kreative Dienstleistungen häufig nicht ganz günstig sind.

    Der Dialog als Schlüssel zur kreativen Annäherung

    Selbstredend ist es bei diesem Annäherungsprozess essentiell, den Kundendialog aufrechtzuerhalten und verschiedene Vorschläge zu präsentieren. Meistens sagt einem die eigene Intuition schon, wann das Ergebnis passt. Manchmal aber sind vermeintlich diffuse Anforderungen in der Vorstellung des Kunden doch etwas präziser, als es anfangs scheint. Deshalb ist der gesamte Prozess im Wesentlichen eine Art vorsichtiger Annäherung, in der wir Kreativschaffenden und unsere Kunden einen kontinuierlichen Dialog führen und voneinander lernen können. Das Unerwartete, die kleinen Abweichungen vom Plan, sind dabei nicht Störfaktoren, sondern Teil des Abenteuers. Und genau das ist das Schöne an der kreativen Arbeit: Es ist ein ständiges Entdecken, ein Ausprobieren, ein Wachsen. Die Perfektion ist dabei nie das Ziel, sondern die Reise selbst.

  • Mit Stoizismus kreative Blockaden überwinden

    Mit Stoizismus kreative Blockaden überwinden

    Kreative Blockaden sind ein bekanntes Problem. Aber auch hier bietet ein Blick in die hochinteressanten Grundsätze der stoischen Philosophie wertvolle Ansätze. Wie ich bereits festgestellt habe, geht es im Kern darum, im Hier und Jetzt das zu tun, was im Rahmen der eigenen Möglichkeiten liegt. Diese Idee lässt sich wunderbar nutzen, um mit Stoizismus kreative Blockaden(oder Blockaden in anderen Lebenslagen) zu überwinden.

    Die Angst vor dem Anfang: Der wahre Blockierer

    Um eine Blockade zu überwinden, ist es hilfreich, zunächst zu analysieren, warum sie überhaupt entsteht. Oftmals ist die Ursache eine unbegründete Angst, einfach anzufangen und etwas zu erschaffen. Man setzt sich, noch bevor überhaupt etwas entstanden ist, viel zu hohe Ziele und scheitert letztlich an den eigenen Erwartungen. Dabei geht es beim Kreativsein nicht darum, sofort ein perfektes Ergebnis abzuliefern. Vielmehr sollte das Experiment im Vordergrund stehen, das spielerische Herangehen an Ideen. Es geht darum, mit einer kindlichen Neugier den eigenen Gedanken nachzugehen und diese zu erforschen.

    Kleine Schritte zum stoischen Flow

    Um eine Blockade zu umgehen und einfach loszulegen, ist es also entscheidend, kleine Schritte zu gehen. Das gilt besonders dann, wenn die Herausforderung riesig erscheint und kein Ende in Sicht ist. Man überlegt sich, wie viel Zeit man bereit ist zu investieren, ohne sich dabei zu frustrieren. Einen Tag? Eine Stunde? Oder nur 15 Minuten? Das Ziel ist nicht, in diesem Zeitraum extrem produktiv zu sein oder das Projekt abzuschließen, sondern sich für einen selbst definierten Zeitraum bewusst mit den eigenen Ideen zu beschäftigen. Vielleicht entsteht daraus ja sogar ein Flow?! So lösen wir uns von den Zwängen unserer eigenen lähmenden Gedanken.

    3 stoische Techniken gegen kreative Blockaden:

    • Dichotomie der Kontrolle: Konzentriere dich nur auf das Erschaffen (deine Handlung), nicht auf die Klicks oder das Feedback (außerhalb deiner Kontrolle).
    • Via Negativa: Entferne den Druck, perfekt sein zu wollen. Reduziere dein Ziel auf 15 Minuten reine Arbeit.
    • Amor Fati: Akzeptiere die Blockade als Teil des Prozesses und nutze sie als Thema für dein nächstes Stück Content.

    Die Analogie des antiken Blogs: Inspiration von Marc Aurel

    Ganz ähnlich gehe ich an diesen Blog heran: Die Idee war, jeden Sonntag einen Beitrag zu veröffentlichen. Manchmal kamen die Ideen ganz von alleine, manchmal nicht. Manchmal empfand ich das Schreiben als lästige Pflicht. Auch heute hatte ich Schwierigkeiten, einen Einstieg in den Beitrag zu finden. Doch nach den ersten Wörtern konnte ich meine Ideen formulieren und hier veröffentlichen. Das alles in etwa 30 Minuten.

    Ganz ähnlich verhält es sich mit Marc Aurels „Selbstbetrachtungen“. Wenn man dieses Werk liest, fällt auf, dass es sich keineswegs um ausgefeilte Essays handelt. Vielmehr sind es kurze Notizen, persönliche Erinnerungen und flüchtige Gedanken eines römischen Kaisers. Also fast wie ein antiker Blog! Für mich war es eine interessante Erkenntnis, dass selbst eine so mächtige Persönlichkeit einfach seine Gedanken festhielt und mit der Welt teilte. Selbstbetrachtungen ist eine gute Inspiration, um seine Ängste abzulegen und einfach kreativ zu werden.

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  • Du hast keine Kontrolle! Stoizismus für Kreative

    Du hast keine Kontrolle! Stoizismus für Kreative

    Als Kreativschaffende müssen wir uns damit abfinden, dass wir oft keine Kontrolle über die Rezeption unserer Arbeit haben. Hier setzt der Stoizismus für Kreative an: Er hilft uns, den ständigen Kontrollverlust nicht als Schwäche, sondern als Teil des Prozesses zu akzeptieren. In diesem Beitrag erfährst du, wie stoische Gelassenheit dir hilft, auch bei unvorhersehbaren Herausforderungen das Beste aus deinen Projekten herauszuholen.

    Stoizismus für Kreative?

    Ich habe bereits einen Beitrag über Stoizismus für Kreative verfasst und einige Ideen entwickelt, wie wir mit Ablehnung und ungerechtfertigter Kritik umgehen können. Dabei habe ich festgestellt, dass es vor allem darum geht, im Hier und Jetzt das Beste aus den gegebenen Mitteln zu machen. Ähnlich sollten wir die oft illusorische Kontrolle in unserem Schaffen betrachten. Wir sollten realistisch auf unsere Ideen blicken und akzeptieren, dass dieser kreative Prozess selten perfekt ist. Er ist eine komplexe Mischung aus Einfällen, Emotionen und Fähigkeiten, und wir sollten das Beste aus dieser Realität machen. Eine vollkommene Idee existiert meist nur in unseren Köpfen. In der Realität sind unsere Werke oft unvollkommen, eigenartig und manchmal eben nicht herausragend. Oft müssen wir improvisieren, weil sich etwas nicht so umsetzen lässt, wie geplant. Ich kenne das von meinen Drehs nur zu gut. Da reicht zum Beispiel ein Windstoß, damit das Set plötzlich nicht mehr das hergibt, was es soll. 

    Die stoische Kernlehre für dein nächstes Projekt:

    • Was du kontrollierst: Deine Vorbereitung, deine Einstellung, deinen Fleiß.
    • Was du NICHT kontrollierst: Das Wetter am Drehort, die Meinung der Zuschauer, den Algorithmus.
    • Das Ergebnis: Wahre kreative Freiheit entsteht erst, wenn du dich nur auf Ersteres konzentrierst.

    Die befreiende Akzeptanz

    Was bleibt, ist die Gewissheit, dass Perfektion im kreativen Schaffen nur eine Illusion ist. Eine Idee, die sich bis zur Unendlichkeit weiterspinnen lässt, aber niemals ein Ergebnis hat. Viel wichtiger ist es, einfach etwas zu erschaffen. Einen Absatz zu schreiben, ein Foto zu machen oder einen kurzen Clip zu erstellen. Natürlich steht es uns frei, die Ergebnisse zu teilen oder eben auch nicht. Aber als Kreativschaffende wollen wir die Welt um uns herum etwas bunter gestalten und das geht nur, wenn wir unsere Vorstellung von Kontrolle aufgeben und uns der unvorhersehbaren Realität stellen

    Inspiriert wurde dieser Beitrag von Oliver Burkemans Buch „Leider nicht unsterblich“. Dieses Buch greift einige stoische Gedanken auf und bietet nachvollziehbare Ansätze, um sich mit der Idee des Imperfektionismus anzufreunden.

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  • Finde deinen Flow: Warum ein individueller Workflow so wichtig ist

    Finde deinen Flow: Warum ein individueller Workflow so wichtig ist

    Es gibt unzählige Ratgeber, die den vermeintlich besten Weg zum Erfolg versprechen. Doch ich habe gelernt, dass ein individueller Workflow kreative Arbeit erst wirklich effizient macht. Anstatt blind starren Anleitungen zu folgen, geht es darum, den eigenen ‚Flow‘ zu entdecken. In diesem Beitrag erfährst du, warum Standard-Methoden oft scheitern und wie du eine Arbeitsweise findest, die wirklich zu deinem Alltag als Creator passt.

    Der Mythos des einen richtigen Workflows

    Manche Menschen sind absolute Frühaufsteher, während andere – wie ich – etwas Zeit brauchen, um in Schwung zu kommen. Während die Frühaufsteher bereits die ersten To-Dos abhaken, starten Spätstarter wie ich gemächlich in den Tag und strukturieren erst einmal die anstehenden Aufgaben. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es viel wichtiger ist, seine persönlichen Tages-, Wochen- oder Monatsziele zu erreichen, anstatt einer starren Anleitung zu folgen, die möglicherweise überhaupt nicht zu den eigenen Lebensumständen passt. Das Problem mit vielen Guides und Anleitungen, die oft von Coaches oder auf YouTube verbreitet werden, ist, dass sie selten die individuellen Lebensumstände und den persönlichen Alltag berücksichtigen. Im besten Fall können sie neue, nützliche Gewohnheiten anstoßen, im schlimmsten Fall führen sie unweigerlich zu Frustration oder sogar zu einem Burnout.

    Der Weg ist das Ziel – auch im Workflow

    Deshalb gilt auch bei der Suche nach dem richtigen Workflow das alte Sprichwort: „Der Weg ist das Ziel“. Der Weg zum Ergebnis sollte individuell passend und angenehm gestaltet sein, ohne dabei das eigentliche Ziel aus den Augen zu verlieren. So fühlt sich jeder Workflow richtig und authentisch an. Gleichzeitig ist es sinnvoll, sich auf das zu konzentrieren, was gerade greifbar ist und was man selbst beeinflussen kann. So bleibt man flexibel und kann auf unvorhergesehene Ereignisse reagieren, die starre Routinen schnell aus dem Gleichgewicht bringen können.

    Finde deinen persönlichen Flow

    Ein individueller Workflow ist von entscheidender Bedeutung. Während Ratgeber und Fachliteratur wertvolle Inspiration bieten können, dienen sie primär als Orientierungspunkte. Die darin enthaltenen Vorschläge müssen an die persönlichen Lebensumstände, Arbeitsweisen und Ziele angepasst werden. Es ist wichtig, einen eigenen „Flow“ zu entwickeln, der den individuellen Bedürfnissen entspricht und ein effizientes sowie angenehmes Arbeiten ermöglicht.

    Warum du deinen eigenen Flow priorisieren solltest:

    • Authentizität: Deine Arbeitsweise muss zu deinem Biorhythmus passen (Frühaufsteher vs. Spätstarter).
    • Flexibilität: Starre Routinen brechen bei unvorhergesehenen Ereignissen zusammen; ein flexibler Flow bleibt stabil.
    • Nachhaltigkeit: Individuelle Anpassung schützt vor Frustration und langfristiger Erschöpfung (Burnout-Prävention).
  • Was ist ein Blog?

    Was ist ein Blog?

    Was ist eigentlich ein Blog? Diese Frage habe ich mir im Laufe der Zeit, in der ich diesen Blog betreibe, nie wirklich gestellt. Obwohl ich bereits über den Nutzen von Unternehmensblogs geschrieben habe, ist die Situation für Kreative oder Privatpersonen doch eine andere.

    Eine persönliche Notiz

    Natürlich kann ich hier nur meine eigenen Überlegungen wiedergeben. Es ist für mich eine Art persönlicher Notizzettel. Ich kann hier meine Gedanken, meine Arbeit und Erlebnisse teilen. Vielleicht sind meine Erfahrungen ja sogar für andere hilfreich. So oder so ermöglicht ein kleiner Blog-Beitrag ein besseres Maß an Transparenz – das gilt insbesondere für Unternehmen.

    Ein öffentliches Tagebuch

    Man könnte sagen, dass ein Blog wie ein öffentliches Tagebuch ist. So beantwortet sich für mich die Frage. Dieser Blog dient mir als Möglichkeit, Erlebnisse und Erkenntnisse zu verarbeiten. Er bietet mir eine Plattform, um mehr Kontext zu Projekten und deren Entstehung zu präsentieren. Der Blog trägt immer eine persönliche Note. Einen Mehrwert mit meinen Beiträgen zu liefern, ist nicht nur das Ergebnis öffentlicher Kommunikation, sondern hilft mir auch, meine eigenen Gedanken zu den jeweiligen Themen zu verarbeiten und zu bewerten. Ich denke, das hat dazu geführt, dass meine Beiträge besser geworden sind und ich eine bessere Struktur in meinem persönlichen Handeln entwickeln konnte. Außerdem kann ich mit einem selbstgehosteten Blog auf einer eignen Webseite frei agieren und Ideen außerhalb algorithmischer Konventionen von Plattformen ausprobieren.

    Blogs zu schreiben ist also – egal ob persönlich oder geschäftlich – eine Art Denksport zur Gedankenstrukturierung. Wir Menschen sind nun mal Geschichtenerzähler. Es ist also kein Wunder, dass wir durch Worte und Schrift unsere eigene Welt und die anderer beeinflussen können.