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  • Stoizismus für Kreative: Nicht jeder mag deinen Style

    Stoizismus für Kreative: Nicht jeder mag deinen Style

    Als Kreativschaffender wirst du schnell lernen, dass du es nicht jedem recht machen kannst. Selbst ein beeindruckendes Portfolio oder hochwertige Kunstwerke werden nicht jeden überzeugen. Die Gründe dafür sind vielfältig und liegen oft außerhalb deines Einflussbereichs. Manchmal sind es persönliche Geschmäcker, manchmal unverarbeitete Emotionen oder schlichte Missverständnisse.

    Stoizismus für mehr Gelassenheit

    Um mit dieser Realität umzugehen, hilft die stoische Philosophie. Sie lehrt uns, uns auf das zu konzentrieren, was wir beeinflussen können: Unsere eigene Arbeit, unser Handwerk und die Beziehungen zu den Menschen, die unsere Arbeit wertschätzen. Die Meinungen und Vorurteile anderer gehören nicht dazu. Sie führen nur zu Selbstzweifeln und unproduktiven Gedanken. Natürlich ist Selbstreflexion wichtig, aber wir sollten uns auf unser eigenes Handeln konzentrieren. Statt uns in der Kritik anderer zu verlieren, nutzen wir sie als Ansporn zur Verbesserung.

    Lass dich nicht entmutigen

    Lass dich von negativen Meinungen nicht entmutigen. Wir leben in einer stressigen Welt, in der jeder unter Druck steht. Manchmal wirst du zum Ventil für den Frust anderer. Es ist normal, dass ein kleiner Prozentsatz deine Arbeit nicht mag. Wenn aber 98% deiner Arbeit positiv gegenüberstehen, schenke den restlichen 2% nicht zu viel Aufmerksamkeit. Konzentriere dich stattdessen darauf, aus negativen Kommentaren zu lernen und sie als Chance zur Weiterentwicklung zu sehen. Nicht jede Kritik ist destruktiv; manche kann wertvolle Hinweise zur Verbesserung deiner Arbeit enthalten.

    Fokussiere dich auf dein Handwerk und baue Beziehungen auf

    Viel wichtiger ist, dass du dich darauf konzentrierst, dein Handwerk kontinuierlich zu verbessern. Lerne aus deinen Fehlern, entwickle deinen Stil weiter und baue Beziehungen zu den Menschen auf, die deine Arbeit schätzen. Diese Beziehungen sind dein Rückhalt und deine Motivation. Umgib dich mit Menschen, die deine Leidenschaft teilen und dich in deinem kreativen Schaffen unterstützen. Das ist der Weg zu langfristigem Erfolg und Zufriedenheit, und nicht der Versuch, es jedem recht zu machen.

    Mein Buchtipp zum Thema Stoizismus

    Stoizismus kann dir als Kreativer helfen, Hindernisse nicht als Rückschläge, sondern als Chancen für Wachstum zu sehen. Ryan Holidays Buch „Dein Hindernis ist der Weg“ zeigt*, wie du diese Denkweise anwenden kannst, um Herausforderungen in deinem kreativen Schaffensprozess zu meistern und aus ihnen zu lernen.

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  • Portfolio Updates

    Die Website erstrahlt im neuen Glanz! Es war wirklich mal Zeit, das Layout und das Gesamtportfolio zu überarbeiten. Jetzt siehts hier nicht nur auf dem Desktop besser aus, sondern auch mobil. Außerdem ist die Navigation zum Portfolio optimiert und gleichzeitig um ein paar Foto-Arbeiten und AI-Artworks ergänzt. Damit wird die komplette Palette meiner Dienstleistungen abgedeckt und ihr bekommt einen Einblick, was ich bisher so gemacht habe.

  • Gewohnheiten als Schlüssel zum Business-Erfolg

    Gewohnheiten, ob gut oder schlecht, beeinflussen unser Leben und damit auch unser Business. Die richtigen Gewohnheiten können den Unterschied zwischen Erfolg und Stillstand bedeuten.

    Routinen schaffen Klarheit und Fokus

    Im letzten Jahr habe ich mir zur Gewohnheit gemacht, jeden Sonntag einen Blog-Post zu veröffentlichen. Das mag auf den ersten Blick keinen direkten Gewinn für mein Unternehmen bringen, aber es hilft mir, eine Routine zu entwickeln und meinen Schreibstil zu verbessern. Gewohnheiten sollten immer mit einem Ziel verbunden sein. Im Business könnte das beispielsweise das monatliche Versenden eines Newsletters zur Pflege der Kundenbeziehungen sein. Die passenden Gewohnheiten sind immer abhängig von der Unternehmensgröße und Komplexität.

    Gute Gewohnheiten für nachhaltige Erfolge

    Bei der Etablierung neuer Gewohnheiten im privaten oder beruflichen Bereich ist es wichtig, realistische Ziele zu setzen. Zu hoch gesteckte Ziele führen schnell zu Frustration und dem Verlust der Motivation. Kleine, erreichbare Schritte sind der Schlüssel zum Erfolg.

    Der Weg ist das Ziel

    Scheitern gehört zum Prozess dazu. Bis sich eine Gewohnheit etabliert, vergehen Wochen und Monate. Es ist normal, dass es Zeiten gibt, in denen man keinen Fortschritt sieht. Wichtig ist, dranzubleiben und nicht aufzugeben. Manchmal fehlen auch mir die Ideen für meinen Blog und ich hinterfrage dessen Ausrichtung. Aber gerade die kleinen Geschichten des Alltags machen diesen Blog aus.

    Kleine Schritte, große Wirkung

    Zusammenfassend lässt sich sagen: Wer etwas verändern oder verbessern möchte, sollte dies in kleine, machbare Gewohnheiten umwandeln. Schritt für Schritt lassen sich so nachhaltige Ergebnisse erzielen und das Business erfolgreich voranbringen. Wichtig ist, dass man sich nicht von seinem Weg abbringen lässt und sein Ziel vor Augen hat.

  • Fehler passieren und das ist okay!

    Es gibt Tage, an denen einfach nichts so richtig läuft. Während das im Alltag meistens so weggesteckt wird, sind Fehler im Business gefühlt unverzeihlich. Dabei ist es vollkommen okay, wenn auch mal etwas nicht klappt. 

    Aus Fehlern lernen?

    Erst kürzlich ist mir bei einem Dreh ein technischer Fehler unterlaufen, der nicht sein gemusst hätte. Die Suche nach der Ursache ist dabei beinahe ein Rätsel. Über einen Drehtag passiert einfach zu viel. Auch eine Korrektur in der Post-Production gestaltete sich als unmöglich. Was blieb, war den Fehler zuzugeben und eine alternative Lösung anzubieten. Aber warum fühlt es sich häufig so schwer an, diesen Weg zu gehen?

    Ein kulturelles Problem?

    Ich glaube, unsere Gesellschaft hier in Deutschland ist zu sehr auf eine genaue Anleitung im Job und Leben getrimmt. Das bedeutet, dass wir keine wirkliche Fehlerkultur haben und diese als Versagen oder Unfähigkeit wahrgenommen werden. Diese Sozialisierung ist systemisch und wenn ich in anderen Ländern unterwegs bin, dann wird dort viel offener mit Problemen, insbesondere im Arbeitskontext umgegangen. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Arbeit hierzulande als wesentlicher Aspekt des Alltagslebens wahrgenommen wird? Ein Fehler kommt einem persönlichen Versagen und damit einem Wertverlust gleich. Das ist ein massives Problem für das eigene Ego.

    Aus Fehlern lernen

    Wenn die Fehlerkultur also ein Ego-Management-Problem ist, dann sollten wir zuerst darüber nachdenken, wie stark die Arbeit mit der eigenen Existenz verknüpft wird. Wahrscheinlich täte es uns gut, ein bisschen weniger Wert auf Perfektionismus und pseudo-optimale Lösungen zu setzen und mithilfe von Try and Error neue Wege zu gehen. Ich glaube, da ist die Kreativwirtschaft insgesamt etwas anders gepolt. Trotzdem sollte es nicht einem persönlichen Versagen gleichkommen, wenn man im Job mal was falsch macht. Die meisten Fehler sind im Nachhinein zwar ärgerlich, aber kein Weltuntergang. 

    In meinem Fall wurde ein Nachdreh organisiert und der Fehler beseitigt. Das dauerte zwar etwas länger, aber hat außerdem Platz für Verbesserungen geboten.

  • Was ist ein Blog?

    Was ist eigentlich ein Blog? Diese Frage habe ich mir im Laufe der Zeit, in der ich diesen Blog betreibe, nie wirklich gestellt. Obwohl ich bereits über den Nutzen von Unternehmensblogs geschrieben habe, ist die Situation für Kreative oder Privatpersonen doch eine andere.

    Eine persönliche Notiz

    Natürlich kann ich hier nur meine eigenen Überlegungen wiedergeben. Es ist für mich eine Art persönlicher Notizzettel. Ich kann hier meine Gedanken, meine Arbeit und Erlebnisse teilen. Vielleicht sind meine Erfahrungen ja sogar für andere hilfreich. So oder so ermöglicht ein kleiner Blog-Beitrag ein besseres Maß an Transparenz – das gilt insbesondere für Unternehmen.

    Ein öffentliches Tagebuch

    Man könnte sagen, dass ein Blog wie ein öffentliches Tagebuch ist. So beantwortet sich für mich die Frage. Dieser Blog dient mir als Möglichkeit, Erlebnisse und Erkenntnisse zu verarbeiten. Er bietet mir eine Plattform, um mehr Kontext zu Projekten und deren Entstehung zu präsentieren. Der Blog trägt immer eine persönliche Note. Einen Mehrwert mit meinen Beiträgen zu liefern, ist nicht nur das Ergebnis öffentlicher Kommunikation, sondern hilft mir auch, meine eigenen Gedanken zu den jeweiligen Themen zu verarbeiten und zu bewerten. Ich denke, das hat dazu geführt, dass meine Beiträge besser geworden sind und ich eine bessere Struktur in meinem persönlichen Handeln entwickeln konnte. Außerdem kann ich mit einem selbstgehosteten Blog auf einer eignen Webseite frei agieren und Ideen außerhalb algorithmischer Konventionen von Plattformen ausprobieren.

    Blogs zu schreiben ist also – egal ob persönlich oder geschäftlich – eine Art Denksport zur Gedankenstrukturierung. Wir Menschen sind nun mal Geschichtenerzähler. Es ist also kein Wunder, dass wir durch Worte und Schrift unsere eigene Welt und die anderer beeinflussen können.

  • Never Change a running System

    Never Change a running System

    Ein neues Jahr beginnt und bringt natürlich auch neue Herausforderungen mit sich. Bei mir stand unter anderem ein kleiner Frühjahrsputz für meine Website an, inklusive möglicher Optimierungen. Warum diese Idee aber gar nicht so gut war, möchte ich euch heute erzählen.

    Erzeuge keine neuen Probleme

    Ich habe kürzlich meinen Udemy-Kurs für Premiere Elements veröffentlicht und dafür extra eine Landingpage auf meiner Website erstellt. Schließlich soll der Kurs in den Suchmaschinen gut gefunden werden, um eine ordentliche Reichweite zu erzielen. Soweit, so gut. Dann kam mir aber die „brillante“ Idee, dass ich dafür auch gleich ein komplett neues Design für die Website bräuchte – schließlich erschien mir das aktuelle WordPress-Design plötzlich nicht mehr zeitgemäß. Ein schickes neues Theme war schnell gefunden: Tolle Optik, ansprechende Kontraste, perfekt! Dachte ich. Nachdem ich es aktiviert hatte, kam das böse Erwachen: Das komplette Layout meiner Website war völlig durcheinander. Bilder waren verzerrt, Inhalte verschoben, einfach ein Chaos. Ich hatte mir durch diese Aktion ein Problem geschaffen, das vorher schlichtweg nicht existierte. Denn mein aktuelles Design funktioniert einwandfrei und bietet ebenfalls ansprechende Kontraste. Eine unnötige Baustelle also.

    Manchmal ist „gut genug“ wirklich genug

    Manchmal ist das, was man sich aufgebaut hat, schon gut genug und braucht keine radikalen Veränderungen. Natürlich gibt es immer kleine Stellschrauben, an denen man drehen kann. In meinem Fall wären das beispielsweise Anpassungen an den Buttons oder dem Farbschema der Website. Solche kleineren Änderungen sind deutlich weniger zeitaufwendig als die Implementierung eines komplett neuen Designs. Das kostet Nerven und Zeit.

    Was ich daraus gelernt habe: Durch überflüssige Arbeit keine neuen Probleme schaffen! Das bremst einen nur aus, kostet unnötig Zeit, Geld und vor allem wertvolle Energie. Manchmal ist es besser, die Dinge so zu lassen, wie sie sind – zumindest solange sie funktionieren.

  • Das war 2024!

    Ein neues Jahr hat begonnen und in alter Tradition gibt es hier wieder einen kleinen Jahresrückblick aus der Perspektive eines Unternehmers. Im Vergleich zum Vorjahr war 2024 besonders voll und produktiv und deshalb gibt es einiges zu erklären.

    Neue Perspektiven

    Es klingt vielleicht etwas esoterisch, aber mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass man an seinen Erfolg glauben muss, damit sich etwas bewegt. Vielleicht ist das so eine Art Placebo-Effekt. Jedenfalls haben sich im vergangenen Jahr einige neue Türen geöffnet und ich konnte ein solides Auftragsvolumen realisieren. Dazu gehören natürlich auch jede Menge zufriedener Kunden, die sich schon für dieses Jahr wieder angemeldet haben. 

    So toll ein dauerhaft hohes Auftragsvolumen ist, so anstrengend ist das natürlich auch. Als One-Man-Show habe ich gemerkt, dass weiteres Wachstum nur mit Unterstützung möglich ist. Doch ein solcher Schritt erfordert nicht nur mehr Verantwortung, sondern auch die entsprechende Kapitaldecke. Es wird sich also zeigen, inwieweit sich dies realisieren lässt. Für den Moment kann ich mit dem Geschäftsjahr jedenfalls sehr zufrieden sein. Es fühlt sich einfach toll an, etwas geschaffen zu haben.

    Das Info-Business

    Weitere interessante Perspektiven haben sich im Bereich YouTube und Udemy ergeben. Hier konnte ich schon so vielen Menschen dabei helfen, ihre kreativen Visionen zu realisieren und das ist einfach toll! Gleichzeitig erwirtschaftet selbst mein kleiner Kanal eine nette Summe, die für einen konstanten Cashflow sorgt. Ähnliches gilt für das erfolgreiche Udemy Experiment für meinen Adobe Premiere Elements 2023 Kurs. Daher schien es nur logisch, auch für die aktuelle Version einen solchen Kurs anzubieten. Natürlich kann ich von den Einnahmen alleine nicht leben, doch formt sich so eine übergeordnete Strategie.

    Der weitere Weg

    Sich ein eigenes Business aufzubauen erfordert Geduld, Mut und Durchhaltevermögen. So viel steht fest. Im Vergleich zum Angestellten muss ich wahrscheinlich auf vieles verzichten, habe dafür aber deutlich mehr Freiheiten. Und am Ende des Tages ist es einfach toll zu sehen, wenn aus den kleinen Samen, die man gesät hat, stattliche Pflanzen wachsen. Für den weiteren Weg bedeutet das, dran zu bleiben und Chancen und Möglichkeiten zu nutzen. Im konkreten Falle wird sich dieses Jahr bei YouTube und Udemy noch einiges tun, aber auch das Kundengeschäft wird weiter gestärkt. 

    Ich möchte mich an dieser Stelle auch für den Support auf meinem Weg bedanken und freue mich natürlich, wenn meine Beiträge – egal auf welcher Plattform – einen Mehrwert bieten.

  • Learning by doing

    Learning by doing

    Learning by doing ist meiner Meinung nach die effektivste Lernmethode im Kreativbereich. Anstatt stundenlang Theorie zu pauken, geht es darum, sich auszuprobieren, Fehler zu machen und daraus zu lernen.

    Richtlinien killen innovation

    Klar, Regeln sind wichtig. Aber zu viele davon ersticken die Kreativität. Wir Menschen sind neugierig und wollen Neues entdecken. Wenn wir ständig an Richtlinien gebunden sind, fehlt uns der Raum für echte Innovation. Experimente sind der Motor des Fortschritts. Sie leben von der Freiheit, Neues auszuprobieren und zu scheitern.

    Sicherheit vs. Freiheit

    In vielen Bereichen wird Sicherheit über alles gestellt. Bevor ein Projekt startet, wird es bis ins letzte Detail geplant. Das Problem dabei: Die Welt ist dynamisch und unberechenbar. Strikte Pläne passen oft nicht zur Realität. Indem wir uns zu sehr auf Sicherheit konzentrieren, verpassen wir die Chance, neue Trends zu setzen und Menschen wirklich zu begeistern.

    Das Leben ist nunmal nicht planbar und es ist auch keine Behörde. Wir sollten also offen für neue Ideen sein und bereit sein, Risiken zu akzeptieren. Denn nur dann werden wir wirklich neue Pfade beschreiten können.

  • De-Plattforming

    De-Plattforming

    Vor einigen Wochen habe ich einen Beitrag dazu geschrieben, warum Social-Media Plattformen problematisch und eine eigene Webseite so wichtig ist. Nun habe ich vermehrt gelesen, dass auch von größeren Medien auf die Gefahren der Plattformisierung hingewiesen wird. Dies vor allem im Zusammenhang mit Social-Media. Aber schauen wir uns die Argumente noch einmal an.

    Es geht um Unabhängigkeit

    Gestaltet ihr eure Online-Präsenz auf einer vorgefertigten Plattform oder lediglich auf Social-Media, schwebt immer das Damoklesschwert der jeweiligen AGBs über eurem Kopf. Ihr macht euch vom Wohlwollen der jeweiligen Betreiber abhängig. Dadurch entsteht der Eindruck, man könne das Internet gar nicht wirklich beeinflussen und die großen Tech-Unternehmen seien die alleinigen Informationsquellen. Das ist natürlich Unsinn!

    Gestaltet eure Freiheit

    Vielleicht sind vorgefertigte Profile auf Social-Media und Co. etwas bequemer zu bedienen. Möglicherweise lässt sich direkter (durch perfide Bestätigungsalgorithmen) ein Impact auf Followerzahlen und Likes erkennen. Aber die Gestaltungsfreiheit bleibt dabei auf der Strecke. Angepasstes Design, angepasste Post, angepasstes Internet. Was fehlt, ist die individuelle Freiheit, “sein eigenes Ding” zu machen. Ihr seid unweigerlich Teil einer gigantischen Blase. Mit einer eigenen Webseite ist das aber kein Problem. 

    Konversation

    Einen Punkt muss ich den Plattformen allerdings lassen: Die Konversation ist mit Kommentarfunktionen und privaten Nachrichten etwas einfacher. Ein Plattform-Profil kann also als Ergänzung der Online-Präsenz Sinn machen, sollte aber nicht der alleinige Fokus sein.

    (Mein BlueSky Profil hatte ich zwischenzeitlich gelöscht, aber vielleicht kommt das bald wieder)

    So einfach!

    Vielleicht ist es eine kleine Hürde, endlich eine eigene Website zu erstellen. Vielleicht stehen die (lächerlich geringen) Kosten für Webspace im Weg. Aber mal ehrlich: Es gibt unzählige Tutorials, um eine WordPress Seite zu installieren und auf den Plattformen bezahlt ihr mit euren privaten Daten. Umsonst ist da also auch nichts. Darüber hinaus ist die Erstellung und Pflege einer eigenen Webseite mega befriedigend und perfekt für dunkle Winterabende geeignet. Worauf wartet ihr also noch?

  • Verlinkungen sind super!

    Verlinkungen sind super!

    Bei meiner wöchentlichen Blog- und Reading Routine ist mir bewusst geworden, wie super Verlinkungen sind! So wirklich drüber nachgedacht habe ich nie, aber erst durchclevere Verlinkungen über Platformer, Marginal und schließlich Upworthy bin ich auf einen super interessanten Artikel gestoßen, warum Menschen in alten Fotos so selten lächeln. Ein Grund, etwas tiefer in die Magie der Verlinkungen einzutauchen.

    Was sind Verlinkungen?

    Als Link wird ein Verweis innerhalb oder auch außerhalb der eigenen Webseite genannt. Mit einem Codeschnipsel kann so beispielsweise auf einen vorangegangenen Artikel oder nützliche Quellen hingewiesen werden. Natürlich kann es sich wie im obigen Beispiel auch um einfache Empfehlungen handeln. Ohne Verlinkungen wären Webseiten mehr oder weniger einsame Inseln im Ozean des Internets.

    Empfehlungen und der Algorithmus

    Ein Link oder Backlink sind außerdem wichtig für das Ranking innerhalb von Suchmaschinen. Ja, Social-Media ist nicht der heilige Gral und die Suchalgorithmen greifen immer noch auf altbewährte Strategien für die Ergebnisse zurück. Konkret bedeutet das zum Beispiel, dass eine Webseite, die viele Links bietet und selbst häufig verlinkt wird, im Ranking eine gute Performance abliefert. Mit anderen Worten: Gute Inhalte führen zu Empfehlungen und diese führen zu einem besseren Ranking und natürlich auch mehr Besucherinnen und Besuchern.

    Wertschätzung

    Abseits dieser rein technischen Aspekte sind Verlinkungen schließlich auch ein Zeichen der Wertschätzung. Ein einfacher Verweis von der eigenen Webseite auf eine andere Webseite ist wie ein kleines virtuelles Dankeschön – und kann sogar durch einen Backlink, also eine Rückverlinkung, wertgeschätzt werden. Im Social-Media-Sprech würde man von teilen und empfehlen sprechen. Wenn ihr also etwas im Internet findet, das euch interessiert, teilt diese Inhalte und bedankt euch so indirekt beim Creator.