Content Is King!

Warum jeden Tag posten auch nichts nutzt

Jederzeit unterhaltung, jederzeit Informationen: Content Is King! Langweilig dürfte das in Jahrzehnten noch nicht werden. Vor allem, wenn man sich überlegt, wie großartig alles ist! Keine Woche vergeht ohne Zuschauerrekorde, Abo Meilensteine und Reichweiteeskalationen auf YouTube.

Wer soll das alles gucken?

Das ist die große Frage, die mich als Content Creator und Videoproduzent aus dem Sauerland beschäftigt. Schließlich gibt es auch noch Inhalte zum lesen und hören und alles muss geteilt, geliked und kommentiert werden! Ganz schön anstrengend…

Vielleicht geht es dir da wie mir. Dir wird ein grandioser Podcast empfohlen, doch dann siehst du die Laufzeit von 1,5 Stunden. Und dann ist es vielleicht sogar ein Dreiteiler, und über die Macher will man sich ja auch noch informieren. Nur wann soll man das eigentlich hören? Im Auto läuft die neue Scheibe vom Lieblingskünstler, vor dem Einschlafen das Hörbuch, auf dem Klo liegt der neue Precht. Zugegeben, all dieser Content hat auch seine Haltbarkeit und das Buch ist irgendwann durch. Dann könnte theoretisch der Podcast ran… Doch halt! Ist da nicht schon wieder das neue Video von deinem Lieblings-YouTuber online, oder du hast gerade erst dein Netflix-Abo verlängert?

„Content is King“ – aber wer ist der König?

Überall wird Content hochgelobt: Guter Content, regelmäßiger Content, Content Is King! Die Wahrheit ist aber: Wer, bitte, soll das denn alles konsumieren, ohne dass anderes auf der Strecke bleibt? Sind dann am Ende Instagram Reels wirklich die einzige Lösung? Oder, ich bin mal ganz anmaßend: Ist vielleicht auch der neue Superhelden-Blockbuster nicht so bahnbrechend, dass man ihn zwingend gesehen haben muss? Als jemand, der selbst zur Content-Flut beiträgt und damit hier im Sauerland sein Geld verdient, ist das für mich eine wichtige Überlegung.

Quality Is King!

Als Videoproduzent und Content Creator, habe ich eine klare Meinung dazu. Es geht nicht darum, jeden Tag etwas rauszuhauen, um im Algorithmus zu bleiben. Es geht darum, Inhalte zu schaffen, die wirklich etwas zu sagen haben. Inhalte, die authentisch, ehrlich und regional verwurzelt sind. Das bleibt im Gedächtnis und wirkt nicht nur im Sauerland und Hochsauerland, sondern auch darüber hinaus. Ein echter Mehrwert eben.

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