Über Backups & Datensicherheit

Der Jahreswechsel steht bei mir immer im Zeichen von Office-Arbeiten und digitalem Decluttering. Bei so einem Unternehmen fällt über ein Jahr doch einiges an (digitalem) Papierkram an und die Daten wollen auch aufgeräumt werden. Ihr ahnt es schon: Wenn man mit Medien arbeitet, produziert man unglaubliche Mengen davon. Das ist erst Mal nicht schlimm, frisst nur leider eine ganze Menge Speicherplatz. Und langsam wird das mit dem Speicherplatz problematisch – vor allem bei 4k Videoinahlten. Deswegen stellt sich mir immer die Frage, wie ich am effektivsten für meine Zwecke Backups ziehen kann, sodass Projekte auch noch in fünf Jahren (oder so) auffindbar sind.

Das wichtigste überhaupt: Backup

Ich bin Fan des Blogs der Firma Backblaze. Das ist ein amerikanisches Unternehmen, welches sich auf Backup-Systeme spezialisiert hat. Der Blog illustriert einfach und anschaulich, wie wichtig Backups für Unternehmen (und Privatpersonen) sind und zeigt auf erschreckende Weise, wie selten das eigentlich gemacht wird. Hervorzuheben ist hier der Artikel über die steigenden Kosten von sogenannten Ransomware-Attacken. Auch diesen kann man mit regelmäßigen Backups vorbeugen. Nun nutze ich deren Service nicht, sondern speichere alles Lokal auf Festplatten. Eigentlich wollte ich seit längerem auf ein NAS-System umsteigen, aber irgendwie bleibe ich dann doch auf externen Festplatten hängen. Sofern die Daten nicht dauerhaft genutzt werden, sind diese Dinger zum Archivieren einfach perfekt. Natürlich muss man auf den Hersteller achten. Auch hier gibt der Blog von Backblaze einen Einblick über die Langlebigkeit diverser Festplattenhersteller. 

Fazit #1: Sucht nach einer Backup Lösung die zu euch passt und spart nicht am falschen Ende. Discounter Festplatten sind vielleicht nicht die beste Wahl. Vermeidet im Idealfall auch Cloud-Lösungen. Diese sind viel weniger zuverlässig als man denkt (als Ergänzung meiner Meinung nach aber okay).

Datensicherheit

Mit Backups geht auch die Datensicherheit einher. Ich finde es nach wie vor erschreckend, wie wenig Wert darauf gelegt wird, wenn ich z.B. an die neuerlichen Hacks in öffentlichen Institutionen denke. Was ist mein Ansatz? Ich nutze einen Passwortmanager und zusätzlich eine Zwei-Faktor-Authentifizierung, sofern diese verfügbar ist. Idealerweise mit einem FIDO-Key, damit sogar eine physische Ebene eingeführt wird! Als Unternehmer muss ich die Datensicherheit meiner Kundinnen und Kunden garantieren können. Garantien gibt es natürlich nie, aber die Chancen, dass auf diese Weise ein Zugang geknackt wird, sind sehr gering.

Fazit #2: Heutzutage sind für sensible Daten Zwei-Faktor-Authentifizierungen und starke Passwörter unerlässlich. Auch sollte ein Passwort-Manager genutzt werden.

Zum Thema Datensicherheit und Backups ließen sich sicherlich noch viele weitere Zeilen schreiben. Ich wollte hier einfach mal meine Gedanken zum Thema skizzieren. Und falls das interessant genug war, gibt es vielleicht sogar mehr dazu. Wie immer könnt ihr mir gerne einen Kommentar per Mail schicken (ich habe jetzt sogar ein praktisches Kontaktformular integriert).

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